21.04.2015 Aktiv-Kuschler, Nervenzusammenbrüche und Babys Lächeln

Ich bin Aktiv-Kuschler geworden. Für all jene, die sich – zu Recht – fragen, was ein Aktiv-Kuschler wohl sein mag, hier eine kleine Erläuterung: In der Regel kuschelt sich mein Menne nächstens vor dem Schlafen an meinen Rücken an und zieht sich dann bevor wir einschlafen auf seine Betthälfte zurück.

Gestern habe ich mich endlich getraut, ihm zu gestehen, dass ich das im Moment nicht ertrage. Natürlich habe ich das diplomatischer ausgedrückt und ihm auch erklärt! Der Punkt ist folgender: Den ganzen Tag habe ich ein Kind im Arm, auf dem Bauch, an der Brust – leider nuckelt sich das Wurmi im Moment nur allzu gerne in den Schlaf und leider funktioniert dabei in 90% der Fälle der Nuckel nicht. Wenn dann abends der Sohnemann nach Hause kommt, fordert er natürlich, selbstverständlich und auch völlig zu Recht und gern gesehen seinen Teil von Mama ein, was sich im Moment auch durch exzessives Kuscheln, Knutschen und an Mama ranschmeißen, wahlweise festklammern äußert. Wenn ich dann abends ins Bett gehe und die kleine Maus endlich in ihrem Beistellbettchen schlummert – das macht sie nämlich bereits äußerst gut und gesegnete 4-5 Stunden am Stück – dann gehört mein Körper das erste Mal am Tag mir, ich habe ein wenig Freiraum, um mich zu spüren, auch wenn das doof klingen mag, aber man verliert sich doch tagsüber ein wenig an das Baby.
Und dann kommt der Mann und will ebenfalls – natürlich, selbstverständlich und auch völlig zu Recht – seinen Teil von seiner Frau haben. Man verstehe mich da nicht falsch: Er bedrängt mich nicht, verlangt nichts – er will einfach nur kuscheln und ich will ihm das auch nicht verwehren, zumal ich paradoxerweise ja auch den Kontakt zu ihm brauche, auch wenn er mir zu viel ist. Das Problem an der Sache ist, dass ich bislang noch nicht darüber mit ihm gesprochen habe, weil ich ihn nicht vor den Kopf stoßen möchte, vor allem auch nicht wegschieben, aber er ist natürlich auch nicht doof und merkt, dass ich mich verkrampfe und das eigentlich gerade gar nicht mag. Also fühlt er sich irgendwo doch abgewiesen.
Gestern Abend endlich fand ich die Lösung für dieses Problem: Ich bat ihn, mich an seinen Rücken ankuscheln zu dürfen, was er ein bisschen verwundert bejahte. Kaum hatten wir uns beide gedreht und ich meinen Arm um ihn gelegt, stellte ich erleichtert fest, dass dies funktionieren würde. So blöd es klingen mag, aber in dieser Position habe ich die Kontrolle über das Kuscheln – ich kuschele freiwillig und bin dem Kuscheln nicht ausgeliefert. Ich kuschele also aktiv! Und er und ich bekommen beide unsere Portion Körperkontakt und Zuneigung, die wir so dringend nötig haben, um im Gleichgewicht zu bleiben.
Wie wichtig dieses Gleichgewicht ist, zeigte sich nämlich heute wieder. Bereits nachts deutete sich an, dass dieser Tag ein etwas schwierigerer werden dürfte. Obwohl unsere wundervolle Tochter nämlich normalerweise ein unfassbar luxuriös entspanntes Kind ist – sie ist eine effektive Trinkerin, sprich sie dockt an, macht leer und ist nach 15 Minuten fertig, und schläft bereits jetzt wunderbare 4-5 Stunden tagsüber und auch nächtens – haben wir Tage an denen ich nicht mehr so recht weiß, ob die kleine Fressraupe wirklich schon wieder Hunger oder einfach nur vergessen hat, dass sie eben erst getrunken hat.
Heute war so ein Tag. Trinken, einschlafen, nach zehn, maximal 15 Minuten aufwachen, sofort wieder trinken, dann die Windeln vollknattern, wieder trinken – jetzt ist ja wieder Platz – und das ganze dann aber so hastig, dass man sich verschluckt und Bauchschmerzen bekommt, denn Bäuerchen macht die Lady gar nicht gern. Den Nuckel, den uns unsere Hebamme als Mittel gegen Überfressen aufgrund eines hohen Saugbedürfnisses empfahl, verweigerte die kleine Motte heute quasi komplett, sodass ich sie heute wirklich permanent an der Brust hatte. Da der Papa heute den ganzen Tag auf Arbeit war, vergaß ich bzw. hatte ich keine Chance etwas zu essen, was gegen zwei Uhr nachmittags zu massiven Magenkrämpfen führte, die natürlich nicht besser wurden, denn bei Magenschmerzen hilft bekanntlich Entspannung am besten. Und das ist mit einem 4600g schweren, 52cm großen, komplett steifen, rot angelaufenen, brüllenden kleinen Mädchen nicht nur schwer, sondern unmöglich. Das Stillen schaltete zwar den einen Anspannungsfaktor aus, fügte aber die nicht gerade entspannungsfördernde Stillhaltung gleich wieder hinzu. Nach etwa einer Stunde besserte sich dann der Zustand ein wenig. Mein Magen tat nur noch weh, statt mich beinahe umzubringen und die kleine Maus verhielt sich zumindest in meinem Arm für einige Zeit friedlich, sodass ich endlich dazu kam, etwas zu essen. Immerhin konnte ich danach den Rest des Nachmittags die Magenbeschwerden auf einem erträglichen Maß halten, angenehm ist aber trotzdem anders, zumal ja auch immer noch die kleine Fressraupe an meiner Brust und durch das permanente Nuckeln an meinen Nerven nagte.
Nun freute ich mich darauf, dass der Papa mir zugesichert hatte, er sei SPÄTESTENS um sechs da, eher etwas früher. Als er mich um halb sechs doch zurückrief, war er noch im Büro. Nun gut dachte ich mir, dann ist er um halb sieben da, macht ja nix, das große Kind ist ja noch mit Oma unterwegs, also alles entspannt, er kann ja dann die Tochter übernehmen, wenn er da ist, dann habe ich immer noch etwas Ruhe. Er kam tatsächlich um halb sieben, brachte auch ganz lieb den kleinen Mann ins Bett und teilte mir dann mit, dass er seine Mama noch nach Hause fahren würde, was ich absolut in Ordnung fand, hatte sie mir doch nachmittags den kleinen Mann abgenommen. Leider musste der Gatte dann auch noch etwas abholen, sodass er summa summarum erst um halb neun wieder zu Hause war.
Man muss ihm aber zu Gute halten, dass er quasi sofort zum Kinde eilte, als es nach – dreimal dürft ihr raten 10 Minuten – aus dem Schlummer erwachte. Nachdem sie sich allerdings nicht innerhalb von 5 Minuten beruhigte, kam er direkt zu mir und meinte, sie müsse Hunger haben. Der Ärmste wusste natürlich nicht, dass ich bis vor zehn Minuten gestillt hatte und so fuhr ich ihn recht unwirsch an, das könne nicht sein, woraufhin er sich aus dem Wohnzimmer verzog und im Schlafzimmer versuchte das schreiende Bündel zu beruhigen. Leider half nichts. Gegen neun gab ich auf und ging zu ihm, nahm ihm den kleinen Wurm ab und stillte zum gefühlten tausendsten Mal heute, erstaunlicherweise immer noch mit einigermaßen stoischer Akzeptanz der Situation – es blieb ja auch nichts anderes übrig.
Schon während des Stillens merkte ich, dass es der kleinen Fressraupe gar nicht primär ums Trinken, sondern nur ums Nuckeln ging – jedem der jetzt denkt, lass sie doch, ist ja nicht schlimm, sei gesagt, dass permanentes Nuckeln an der Brustwarze nicht nur an selbigen zehrt, sondern irgendwann vor allem an den Nerven. … Hätte ich aber auch noch ertragen können! Dann fing das kleine Monster an, mich zu kneifen! Mit diesen kleinen, sauscharfen Miniklauen, die Babys ihr eigen nennen, zwickte sie mich genüsslich in die Brust.
Das war der Moment, in dem ich in Tränen ausbrach und mein 4 Wochen altes Kind ernsthaft fragte, ob es denn nicht bitte damit aufhören könne.
Nach einer ausgedehnten Tröstorgie seitens des Papas, gewürzt mit sehr viel Verständnis und dem für stillende Mamas am Rande des Nervenzusammenbruchs essentiell wichtigen Satz „DU machst das alles ganz großartig“ – daran zweifelt man nämlich ganz schnell mal, wenn man gerade über spontanes Abstillen nachdenkt – beruhigte ich mich dann endlich wieder und konnte sogar schon wieder über die albernen Grimassen unseres Töchterleins lachen, dass sehr mimikreich versuchte, einen Pups in seine Windel zu befördern.
Und wie das mit Babys so ist: Auf einmal hielt sie inne, suchte ganz konzentriert meinen Blick und als sie ihn fand und ich gerade sagte „Jetzt pullert sie bestimmt!“, strahlte sie mich über das ganze Gesicht hocherfreut an. Ein richtig bewusstes „Für-Mama-Lächeln!“, das mich wieder einmal das alte Klischee auspacken lässt:
Egal wie schlimm oder anstrengend es ist, wenn dein Kind dich anlächelt, ist alles vergessen!

Frhoppe 21.04.2015

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21.04.2015 Aus eins mach zwei – Teil drei

Und nun – zum Abschluss der Auftakt-Trilogie, denn heutzutage hat ja alles drei Teile – präsentiere ich den geneigten Lesern noch einige liebenswerte und manchmal auch witzige Anekdoten aus dem Leben des großen Bruders:

23.03.2015: Der Tag des Einzuges. Die klugen Eltern sorgen vor und bringen dem großen Sohn im Namen seiner kleinen Schwester Geschenke mit: Zwei Bücher – eines mit Widmung der Schwester – und ein Holzpuzzle. Es handelt sich hier ganz klar und auch ganz offensichtlich um den Versuch der Bestechung.
Aber es wirkt:
Während das größere Kind mit der Mama und dem neuen Puzzle spielt, beginnt das kleinere Kind zu schreien. Mama überlegt kurz und entscheidet, dass das kleinere Kind einen Moment warten kann, da sagt das größere Kind:
„Die Schwester schreit!“
„Ja, aber wir puzzeln das erst noch zu Ende“, antwortet die Mama, was beim größeren Kind ein besorgtes Stirnrunzeln auslöst!
„Oder soll ich die Schwester erst füttern“, fragt die Mama!
Das größere Kind nickt erleichtert und antwortet mit einem erleichterten Ja!
In den folgenden Tagen kommt es zu mehreren hitzigen Diskussionen darüber, ob kleine Jungs Mamas Titties auspacken dürfen, wenn die kleine Schwester Hunger hat. Das größere Kind sieht sich durchaus im Recht, ergibt sich aber schließlich Mamas Hinweis, dass ihre Titties ihr gehören und sie entscheidet, wann die ausgepackt werden, schließlich wolle der kleine Mann ja auch nicht, dass man ihm auf offener Straße die Hose herunter zieht!

27.03.2015: Anlässlich des ersten Freitags zu dritt wurde das größere Kind heute früher und vor allem von beiden Eltern abgeholt. Während das Kind noch dringend zu Ende spielen musste, stand man mit dem Erzieher zusammen, der den Eltern berichtete, dass der Sohn sehr wohl von seiner kleinen Schwester spricht.
„Die kann ja noch nichts!“ verkündete er auf die Frage nach seiner kleinen Schwester. „Nur schlafen, pupsen, essen und weinen!“
Recht hat er und die Situation erstaunlich treffend zusammen gefasst.
07.04.2015: Morgens beim Eintreffen in der Kita trafen wir auf ein andere Mama, welche unseren Nachwuchs noch nicht gesehen hatte und natürlich sofort einen Blick in die Babyschale warf.
„Na du bist ja eine ganz Süße“, rief sie entzückt aus.
Und wurde vom größeren Kind direkt zurecht gewiesen:
„Das ist meine Schwester!!!“

15.04.2015: Mama und Sohn sind mit der kleinen Schwester allein zu Hause, der Papa ist terminbedingt schon frühmorgens außerhäusig, was bedeutet, dass die morgendliche Versorgung beider Kinder bei Mama liegt. Bislang klappt auch alles ganz gut, dann plötzlich entdeckt das größere Kind den Hasen, der mittels Klettvorrichtung am Gitter des Babybays befestigt ist und definitiv der kleinen Schwester gehört.
„Ich will den haben“, verkündet er.
„Nein, der gehört deiner Schwester“, sagt Mama fürchtend, dass dies einen Trotzanfall zur Folge hat, aber dennoch bestimmt, denn auch das muss der kleine Mann lernen. Als er tatsächlich ein wenig verstimmt schaut, fügt Mama erklärend hinzu:
„Weißt du, die kleine Schwester hat nur den einen Hasen und du hast so viele Kuscheltiere in deinem Bett. Oder du gibst ihr eines von deinen!“
Das größere Kind überlegt einen Moment, entfernt dann den Hasen vom Gitter und wackelt damit in sein Zimmer, von wo es mit seinem geliebten Pinguin aus dem Berliner Tierpark wiederkommt.
„Weißt du Mama! Ich gebe der kleinen Schwester den Pinguin, weil ich den ganz doll lieb habe“, sagte er und bestand darauf, dass ich das Tier auf den Wickeltisch zu seiner Schwester setze.
Nicht nötig zu erwähnen, dass mein Mutterherz dahinschmolz vor Liebe. Ich versicherte dem kleinen Käfer dann aber, dass er mir nur Bescheid sagen muss, wenn er den Pinguin wieder haben will und dann tauschen wir zurück. Das war schon fünf Minuten später der Fall, aber der kleine Mann befestigte dann auch ganz brav den Hasen wieder am Babybett.

Dies sind nur vier Wort-Beispiele aus unserem Alltag in den letzten Wochen, aber sicherlich wird es ganz bald noch viel mehr geben. So fordert der kleine Mann schon ganz offensiv, man solle die kleine Schwester in Ruhe lassen. „Nein! Lass die K. In Ruhe!“ rief er kürzlich seiner Oma zu, weil die Kleine auf deren Arm weinte und er dachte, sie weint wegen Oma. Wir haben das zwar richtig gestellt, aber stolz waren wir alle ein bisschen, dass er seine kleine Schwester sogar gegen Oma verteidigt, wenn er das für nötig hält.
Natürlich ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Der kleine Käfer hat ganz schön an der neuen Situation zu knabbern, er bockt sehr viel, testet sämtliche Grenzen ganz neu aus und ist unheimlich anhänglich geworden. Erst am Wochenende entdeckten wir, dass er unheimliche Angst vor weiteren Veränderungen hat, denn als wir unsere Klappstühle anlässlich einer Feier vom Balkon in den Garten schaffen wollten, fing er furchtbar an zu weinen und beharrte darauf, dass die da nicht weg dürfen. Auch in der Kita weint er wohl öfters nach seinem Papa, was uns sehr zu schaffen macht, aber auch nicht wirklich zu ändern ist, denn eigentlich ist er in der Kita unheimlich glücklich und will da auch unbedingt hin. Das wollen wir ihm auch auf keinen Fall nehmen, zumal er auch noch nie von sich aus zu Hause bleiben wollte. Wir versuchen das aufzufangen, indem wir sehr viel mit ihm Kuscheln und versuchen möglichst nicht die Geduld zu verlieren, wenn er auf deutsch gesagt, völlig am Rad dreht. Ich habe ihm z.B. erlaubt, jederzeit kuscheln zu kommen, wenn er möchte, auch wenn ich gerade stille. Das ist zwar ein wenig unruhiger, aber die kleine Maus fühlt sich dadurch nicht gestört und ich möchte ihm nicht das Gefühl geben, dass er hinten an steht. Wir versuchen, ihm nicht das Gefühl zu geben, dass er Dinge nicht mehr darf, weil jetzt seine Schwester da ist. Wenn er also auf dem Bett tobt, dann schirmen wir die kleine Maus unauffällig ab, anstatt zu sagen: „Du darfst nicht so doll toben, deine Schwester liegt hier!“ Und ihn zum Leise sein aufrufen, lassen wir ganz sein, es sei dem, er ist wirklich zu laut, aber selbst dann sagen wir ihm nur, dass es Mama und Papa zu laut ist. Seine kleine Schwester bleibt dabei ganz außen vor. Natürlich muss er achtsam sein: Wenn er zu doll tobt oder zu grob ist – zweimal hat er seiner Schwester schon mehr oder weniger eine gewischt, aber das war ganz am Anfang – dann sagen wir ihm auch, dass er auf seine kleine Schwester aufpassen muss. Allerdings versuchen wir das in einem vernünftigen Rahmen zu halten. Und wenn die kleine dann eben einmal öfter wach ist, dann muss sie da auch durch – schließlich nimmt sie auch keine Rücksicht darauf, dass ihr großer Bruder nachts schläft, selbst wenn den nicht mal eine Marschkapelle neben seinem Bett wecken könnte.
Und es wirkt: Denn bisher lässt der kleine Mann bis auf die zwei Ausnahmen seinen Frust über die Situation an uns aus – und nur an uns. Mit seiner kleinen Schwester geht er unheimlich liebevoll um, streichelt sie sehr viel und bekommt einen ganz lieben Tonfall, wenn er mit ihr spricht. Wenn sie weint, ist er besorgt und verunsichert und bringt ihr den Nuckel, bevor er mich – leider immer noch – ab und an versucht auszuziehen. Und langsam, ganz langsam beginnt für uns eine Art Alltag, in dem wir hoffentlich beiden Kindern gerecht werden.

Frhoppe 21.04.2015

12.05.2013 Achtung: Muttertag!

Wow! Mein erster Muttertag!!! Wie fühle ich mich jetzt? Irgendwie gar nicht anders als sonst und doch plötzlich so erwachsen!

Besonders war der Tag, weil ich mit meiner Mama zusammen brunchen war, aber das hätten wir vielleicht auch so gemacht. Natürlich hatten wir aber den kleinen Mann mit und der hatte eine ganz besondere Überraschung für mich! Eigentlich hatte ja der Papa die Aufgabe, für den kleinen Mann die Ehrung der Mutter – also meiner Wenigkeit – zu übernehmen. Naja, sagen wir mal so, wir hoffen einfach, dass er das im nächsten Jahr besser macht. Zu seiner Ehrenrettung sei vielleicht zu sagen, dass er ja auch noch üben muss. Er ist ja schließlich das erste Mal in der Rolle des begleitenden Vaters am Muttertag zu sehen.

Dafür hat mir meine Mama im Namen meines Sohnes einen ganz süßen kleinen Blumentopf geschenkt. Das Geld dafür habe sie aus dem Sparschwein genommen, in dem sie für den Enkel spart, damit sei sie nämlich vom Enkel beim letzten Besuch beauftragt worden. Ich muss sagen, dass fand ich wirklich lieb!!!

Und wie, um mir zu zeigen, dass auch Baby wirklich weiß, dass heute Mamatag ist, hat der kleine Mann nicht nur Mittags ganz brav ein halbes Gläschen Pastinakenbrei – schmeckt irgendwie wie Apfelmus (?) – ohne größere Sauerei verdrückt, sondern dann auch noch ganz zärtlich mit mir gekuschelt, bevor er eine Stunde lang tief und fest auf meinem Bauch schlief – was er im übrigen nur noch höchst selten tut!

Es ist schön, Mama zu sein!!!

© frhoppe 12.05.2013