12.10.13 Besuch beim Griechen

Anlässlich des Geburtstages seiner Urgroßtante besuchte der kleine Mann heute den Stammgriechen besagter Großtante zusammen mit seinen Eltern. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass der kleine Mann das eigentlich Geburtstagsgeschenk war, so sehr freuten sich alle an der Anwesenheit des Strahlemanns.
Er thronte in seinem eigens herbei geschaften Hochstuhl und zeigte immer wieder freudig auf den Tisch mit dem vielen Essen. Vor allem das Knoblauchbrot hatte es ihm angetan, davon konnte er gar nicht wieder lassen.
Und so sehr der kleine Mann sich auch gefreut hat über das Knoblauchbrot, so übel war der Gestank hinterher. Ich schwöre, es gibt nichts absurder als ein niedliches, süßes, kleines Kind, das furchtbar nach Knoblauch stinkt aus dem Mund.
Ganz nebenbei gibt es noch zu berichten, dass der kleine Mann seit einer Woche in seinem eigenen Zimmer durchschläft!

Frhoppe 03.07.14

18.08.2013 Mein erster Restaurantbesuch

Zugegeben, so ganz der erste Besuch in einem Restaurant war es ja nicht für den kleinen Mann, aber doch irgendwie ein besonderer. Babys Onkel hatte zum Brunch bei einem nahe gelegenen Griechen eingeladen und Baby durfte natürlich auch mit.

Schon bei Betreten des Restaurants gab es viele freundliche Blicke und entzückte Laute und noch bevor wir richtig saßen, wurde uns ein Hochstuhl für den kleinen Mann gebracht. Ein wenig unsicher war ich ja schon, hatte ich doch geplant, ihn auf dem Schoß zu behalten, da er noch nie in einem Hochstuhl gesessen hatte. Es klappte jedoch ganz hervorragend. Nach einer kurzen Panikattacke des kleinen Mannes, die durch den plötzlichen Verlust der weichen Sitzunterlage namens Mama verursacht worden war, fand er es plötzlich richtig toll, in seinem eigenen kleinen Stuhl zu sitzen. Vor allem als ich ihm dann zu seinem Milchschaum noch ein Stück Honigmelone zukommen ließ, an dem er lutschen durfte. Erwartungsgemäß sah er danach dann zwar aus wie Sau, aber er war glücklich.

© frhoppe 05.01.2014

15.07.2013 Frühstück mit vielen!

Na, da hat der kleine Mann nicht schlecht geguckt, als wir ihn morgens nicht nur in einen Hochstuhl setzten, sondern denselben auch noch mitten in eine kleine Meute von Menschen stellten. So lebendig geht es bei uns dann morgens doch nicht zu. Baby wusste gar nicht, wo er zuerst hinschauen sollte und, was noch viel süßer war, gar nicht, wen er zuerst anlachen sollte.

Er löste das Problem ganz einfach, indem er einfach alle anlächelte – inklusive der Küchenfrau, die den kleinen Mann dann auch sofort adoptiert hatte.

Insgesamt war es ein sehr schöner erster Tag, denn alles fügte sich soweit ganz gut – abgesehen von dem wirklich kleinen „Familienzimmer“. Mit Babybett drin hatte man noch eine Lauffläche von etwa 2 qm. Dafür hatten wir dann aber ein eigenes Bad direkt am Zimmer dran, dieses war bei den anderen Choris nicht der Fall. Während der Probe passte der Papa auf den kleinen Mann auf und beim abendlichen Konzert in der Laboer Strandmuschel lauschte Baby ganz andächtig von Papas Arm aus dem Gesang!

Und am Ende dieses wundervollen Tages schlief unser kleiner Babymann ganz brav sieben Stunden und ließ uns ein wenig den Abend mit unseren Freunden genießen! Ich muss sagen, das hat uns wieder einmal den Wert unseres Abendrituals bewiesen!

© frhoppe 15.07.2013