03.06.2013 Nur weil du atmest!

Du wunderschönes, fröhliches Kind

du bist so toll und verrückt,

machst, dass wir endlich vollkommen sind

und täglich aufs neue verzückt!

Gibst Liebe in jeder wachen Sekunde

und selbst wenn in tiefem Schlummer du liegst.

Mit dir gibt es keine traurige Stunde,

weil du stets neue Freude uns gibst.

Du gibst schon so unendlich viel zurück

obwohl du eigentlich hilflos noch bist.

Nur weil du atmest, lebe ich Glück

und weiß, wie tief Liebe wirklich ist.

© frhoppe 03.06.2013

 

 

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23.03.2013 Mein Baby!

Du bist mein Baby, du bist mir so wichtig,

Ich möchte dich nie mehr missen.

Möchte dich knuddeln und lieben und herzen und küssen

Alles andre wird null und nichtig.

 *

Ich liebe dich ewig und jeden Tag mehr.

Mein Herz quillt fast über vor Liebe für dich.

Am liebsten hätt’ ich dich immer für mich.

Doch auch die anderen lieben dich sehr.

 *

Sie wollen dich sehen, vermissen dich herzlich,

wenn du lang nicht bei ihnen bist.

Und was eigentlich Grund nur zur Freude ist,

empfinde ich manchmal auch schmerzlich.

 *

Ich muss dich teilen, bin doch noch nicht so weit,

dich so bald ziehen zu lassen.

doch weiß ich genau, ich muss mein Herz fassen

denn für dich ist es längst schon so weit.

 *

Sie alle, sie haben so viel Liebe zu geben,

werden sich nie weit von dir entfernen.

Und um wirklich richtig fliegen zu lernen,

brauchst du Unmengen an Liebe im Leben.

© frhoppe 23.03.2013

01.02.2013 Die Mini-Jukebox

Als unser kleiner Mann auf die Welt kam, hat er erst einmal ganz ordnungsgemäß geschrieen. Dann allerdings war erst mal Ruhe, denn von der schweren Reise in unsere Welt war er natürlich ganz erschöpft und verschlief den größten Teil der nächsten zwei Tage, gab allerhöchstens mal einen hochfrequenten ultraschallartigen Ton von sich, wenn er richtig Hunger hatte – was jedoch  auch an einer leichten Neugeborenengelbsucht lag, wie wir später erfuhren. Aber nach zwei Tagen kündigte sich der Wechsel an:

Ich hatte ja schon einmal angedeutet, dass die „Pupse“ und „Bäuerchen“ unseres Sohnes einem Bauarbeiter zur Ehre gereichen. Nun, einen ebensolchen „Pups“ ließ der kleine Mann mitten in der Nacht seines zweiten Tages fahren und zwar während des Wickelns. Es knatterte dermaßen auf dem Wickeltisch und er sah danach so erleichtert aus, dass ich in Gelächter ausbrach – und jede Mama weiß, wie sich das so kurz nach der Geburt anfühlt. Das war aber erst der Auftakt zu einer Odyssee aus Geräuschen. Dieses winzige Wesen furzt, rülpst, knattert, krächzt, grunzt, schnorchelt, keucht, kräht, gurrt, singt, stöhnt, plappert und lacht vor sich hin, dass es eine wahre Freude ist. Ich liebe es, ihm zuzuhören, wenn er mir Märchen erzählt oder vor sich hin meckert oder auch, wenn er mit mir zusammen „singt“. Und ich liebe vor allem dieses Seufzen, das er macht, wenn er zufrieden an der Brust nuckelt und aber eigentlich schon satt ist. Das ist so eine Art hohes „Uff“ oder „Hach“, das er mit jedem Atemzug ausstößt. Besonders im Schlaf haben wir aber schon die tollsten Dinge erlebt. Er schafft es nämlich regelmäßig uns einen mordsmäßigen Schrecken einzujagen und dabei wollten wir nichts anderes als nach ihm schauen – aufmerksame Leser erinnern sich vielleicht an „Schläft und atmet“. Wir schleichen uns also an sein Bettchen heran und verharren dort regungslos über dem Kind, um seine Atmung zu erhören. Mitunter ist diese nicht direkt zu erkennen, was uns immer noch – hört das eigentlich mal auf? – dazu verleitet, sanft die Hand auf den Bauch des kleinen Mannes zu legen, um die Bewegung zu spüren. Allerdings wird dieses Vorhaben häufig schon frühzeitig vereitelt. Wenn sich unsere Hand auf halber Strecke befindet, dann schießen alle vier Glieder des Kindes in die Höhe und er grunzt wie ein Wildschwein auf Nahrungssuche. Ich gestehe, dass ich jedes Mal zusammen zucke und ich habe schon beobachtet, dass es dem Papa genauso geht.

Ich gestehe auch, dass ich die Geräusche, die er nächtens, aber auch während einer Mahlzeit so von sich gibt manchmal ein wenig befremdlich finde, aber eigentlich trotzdem immer irgendwie süß. Komisch eigentlich, denn wenn der Papa sich zu einem derartigen Verhalten hinreißen lassen würde, dann würde ich ihn wahrscheinlich als Schwein betiteln.

© frhoppe 01.02.13

23.01.2013 Wenn du glücklich bist…

Eine ganz entscheidende Frage, die man sich relativ bald nach der Geburt, zumeist auf der Höhe einer Schreiattacke, stellt, ist: Warum haben wir das nur getan? Das heißt keinesfalls, dass man sein Baby nicht mehr haben möchte – Sie können ja gerne mal versuchen mir meins wegzunehmen, regeln Sie aber bitte vorher ihre Angelegenheiten – aber man denkt manchmal eben doch über das Warum nach.

Und dann kommt er: Der Moment in dem Baby restlos glücklich ist. Nicht nur satt und zufrieden und aufgrund dieses Umstandes selig schlafend, sondern wach und glücklich. Meistens hält diese Phase nicht viel länger als 20 bis 30 Minuten an, denn Babys sind schnell mal reizüberflutet, aber für die Dauer dieser Phase, liegt der Himmel in den Augen der kleinen Wesen. Denn sie sind unverfälscht glücklich und genießen diesen einen Moment. Wo wir irgendwie doch immer unsere „Erwachsenensorgen“ im Hinterkopf haben, lacht der kleine Mann einfach los. Quietschend und strampelnd zeigt er seine Freude über das, was Mama oder Papa gerade machen.

Unser Baby liebt es total, wenn ich zurückgelehnt sitze, die Beine aufgestellt habe und ihn auf meinem Bauch sitzend nach hinten an die Beine gelehnt. Ich bin eine menschliche Babywippe. Das scheint die ideale Sitzposition zu sein. Da ist quasi alles möglich. Er liegt auf dem Rücken, kann dabei aber unser Gesicht sehen und vor allem kann er selbst entscheiden, wann er hingucken will oder wann es genug ist. Gleichzeitig kann Mama da ganz toll Babymassage üben. Außerdem lässt es sich so aufgrund der leicht angewinkelten Beine ganz wunderbar  pupsen. Und schlafen kann man da sowieso prima. Sie sehen also, eine Multifunktionsposition. Und genau hier haben wir diese tollen Momente, in denen ich ihm vorsingen darf und er mich dabei anlacht, weil er das Lied kennt, in denen er aktiv meine Hände greift und sie befühlt, in denen er seinen Körper entdeckt, indem er die Beine und Arme in die Luft streckt oder sich gedankenverloren den Bauch krabbelt. Und das sind auch die Momente, in denen er sein erstes quietschendes Lachen von sich gab.

Und für dieses Lachen, für diese Freude machen wir das alles!!!

© frhoppe 23.01.13