07.07.2013 Ein Tag ohne Baby!

Nachdem der Tag genauso schön zu werden versprach, wie der vorherige, stand erneut die Frage nach unserem heutigen Aufenthaltsort im Raum. Dass Baby und Papa heute wieder in den Garten fahren würden, stand so gut wie fest, nur was würde Mama tun. Mama hatte nämlich eine Menge Unikram zu erledigen und aus irgendeinem Grund wollte ich das heute von zu Hause tun! Das hieß jedoch, dass ich den Tag ohne den kleinen Mann verbringen würde.

Und so saß ich denn hier, arbeitete mehr oder weniger für die Uni und wartete ab sieben sehnsüchtig auf meinen kleinen Mann, dessen Ankunft nicht abzusehen war. Denn ich hatte mit dem Papa abgemacht, dass er anruft, sobald er los fährt, damit ich schon einmal Babys Abendbrei zubereiten kann. Gegen Acht kam dann der Anruf – so spät, dass ich schon sauer sein wollte, doch dann sagte der Papa mit ganz weicher Stimme, dass er seit einer halben Stunde mit Baby durch den Garten gegangen war. Eigentlich wollte er nur noch eine letzte Gartenrunde machen, doch dann schmiegte sich der kleine Mann so vertrauensvoll an ihn und lauschte seinen Worten, dass er wieder einmal die Zeit vergaß, weil er das so toll fand.

Welche Mama kann da noch Groll hegen, wenn ihr Mann sein Kind so offensichtlich abgöttisch liebt und jede Minute für ihn wertvolle Zeit ist?

Im Übrigen schlief Baby nach der gestrigen Breimahlzeit sechs Stunden am Stück, eine Stunde mehr als sonst – ich erstatte weiterhin Bericht, wie es in Sachen Nachtschlaf voran geht! 😉

© frhoppe 07.07.2013

06.07.2013 Ein Tag im Garten

Heute endlich hat sich die Sonne dazu herabgelassen, von einem strahlend blauen Himmel zu scheinen, also ließen wir den Haushalt Haushalt sein und machten uns auf in den Garten, worüber sich nicht nur die Oma, sondern ganz besonders der Opa freute. Er ist immer ganz begeistert, wenn sein kleiner Gartenfreund bei ihm im Garten ist.

Und er hatte auch allen Grund dazu, denn unser kleine Mann ist so wundervoll neugierig, was voll zur Geltung kommt, wenn er in neuer oder anderer Umgebung ist. Ganz aufmerksam schaut er über die Schulter desjenigen, der ihn durch den Garten trägt und freut sich einen Kullerkeks, wenn er büschelweise Gras ausreißen kann. Und dabei ist er so wunderbar freundlich. Er freut sich, wenn man ihn durch den Garten trägt, aber er liegt auch ganz friedlich auf seiner Krabbeldecke und robbt vorwärts und rückwärts. Und heute hat er mit seinem Charme das Herz von Papas eher zurückhaltenden besten Freund erobert. Zu goldig, wie sich die beiden miteinander angefreundet haben.

Tja und weil der Tag so schön war und wir soviel Spaß hatten, dass nicht einmal Baby Anzeichen von Müdigkeit zeigte, vergaßen wir komplett die Zeit. So waren wir dann erst gegen neun zu Hause. Und nachdem Baby nun nach seinem 2. Abendbrei selig schlummert, sitze ich hier und lasse diesen wunderschönen Tag Revue passieren und bin glücklich!

Ach ja: In der ersten Nacht hat der Abendbrei nur insofern „geholfen“, dass Baby nicht – wie seit einigen Tagen wieder – schon um halb zehn noch mal trinken wollte. Er kam erst um halb eins, dann aber noch drei Mal bis zum Morgen. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

© frhoppe 06.07.2013

05.07.2013 Experiment Abendbrei

Nachdem der kleine Mann nun schon seit einigen Wochen seinen Mittagsbrei fleißig und mit großem Genuss vertilgt, fand ich es an der Zeit mit dem Abendbrei zu beginnen. Ich gebe zu, dass auch die Tatsache des nahenden Urlaubs eine Rolle beim Zeitpunkt gespielt hat, denn schließlich werde ich dort meistens abends nicht da sein können, um Baby ins Bett zu bringen und müsste dann abpumpen, aber eigentlich war es auch wirklich Zeit dafür.

Nachdem die Probleme bei der Beschaffung von Dinkel-Hafer-Schmelzflocken aus der Welt geschaffen waren – ich habe jetzt einfach einmal Hafer-Schmelzflocken und einmal Dinkel-Schmelzflocken gekauft und schütte die zu gleichen Teilen zusammen – ging es an die Zubereitung. Schnell noch einen Apfelmus gemacht und dann den Hafer-Dinkel-Brei zubereitet und dann konnte es losgehen. Obwohl ich es eigentlich besser weiß, wartete ich wieder gespannt, wie der kleine Mann die neue Nahrung wohl annehmen würde. Antwort: Sehr gut! Er riss sein kleines Mäulchen bis zum Anschlag auf und konnte gar nicht schnell genug den nächsten Löffel in den Mund bekommen. Und dazwischen machte er immer diese süßen Laute größten Wohlbefindens. Hmmmnamnammmmmm.

Mich freuts … und noch mehr wird es mich freuen, wenn Baby nach dieser abendlichen Breimahlzeit jetzt vielleicht nur noch einmal in der Nacht trinken möchte 😀

© frhoppe 05.07.2013