05.10.2013 Es ist vollbracht!

Als wir wussten, dass wir umziehen, stellte sich uns die Frage danach, wo der kleine Mann schlafen wird.

Ursprünglich war der Plan ja, ihn bis zum ersten Geburtstag, im eigenen Bettchen im Elternzimmer schlafen zu lassen. Da er ins Babybay nur noch hineinpasst, weil er ein Kugelschläfer ist, war klar, dass in der neuen Wohnung das Gitterbettchen hermuss.
Dieses Gitterbettchen wollten wir dann allerdings im Elternschlafzimmer neben dem Bett stehen haben und später ins Kinderzimmer bringen.
Wie nun schon auf den Fotos im letzen Beitrag zu sehen war, steht das Kinderbettchen nun doch im Kinderzimmer. Eigentlich sollte das nur bis zum Umzug so sein, damit wir ihn Mittags in Ruhe hinlegen können, aber beim Aufbauen der Möbel im Schlafzimmer wurde wir mit der relativen Enge des Schlafzimmers konfrontiert und entschieden uns nach einigem Hin und Her, dass das Bettchen im Kinderzimmer stehen bleiben sollte.
Wir würden den kleinen Mann abends hinlegen und ihn nachts, wenn er wach wird, zu uns holen.
So weit so gut! Oder schlecht! Es stellte sich heraus, dass Baby und Eltern mit dieser Schlafsituation mehr als unzufrieden waren. Alle drei schliefen unheimlich schlecht – das Kind, weil auf einmal jemand in seinem Bett lag und die Eltern, weil sich keiner von uns auf den Wurm legen wollte.
Heute nacht war es dann soweit. Ich wurde nachts um drei wach – kein Baby schrie. Dann um vier – Baby schlief immer noch. Um halb sechs bin ich dann vorsichtig rein gucken gegangen – und Baby schlummerte tief und fest.
Schlussletzendlich erwachte er um acht Uhr morgens. Das bedeutet, dass er dreizehn Stunden am Stück geschlafen hat.
Ich fühle mich gesegnet – so wunderbar gesegnet!

Frhoppe 03.07.14

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20.09.2013 Kinderzimmer fertig!

Ich habe es geschafft!

Einen Tag vor unserem lang ersehnten Umzug ist das Kinderzimmer des kleinen Mannes endlich fertig geworden. Gerade noch rechtzeitig habe ich es ihm (fast)  so richtig wohnlich gemacht – natürlich mit Hilfe, des Papas, meiner Eltern und einer sehr guten Freundin, die ja das tapezieren übernommen hatte.

Besonders stolz bin ich aber auf meine „Bergwiese“, also den grünen Teil des Zimmers, der jetzt durch die Sticker so richtig wie eine kleine Wiese aussieht. Zusammen mit dem dunklen Laminat – der Papa wollte helles, wegen Kinderzimmer hell und so, ich hab das dunkle durchgesetzt, wegen KINDERzimmer und so – sieht das richtig toll aus und der tolle Spielteppich von schwedischen Möbelriesen kommt toll zur Geltung! Und die weißen Möbel runden das ganze so richtig ab!

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Und heute war dann auch endlich der große Tag! Das Einräumen fand statt. Kuscheltiere, Bücher, Spielzeug, Pflanzen mussten rein und natürlich auch ein Wickelplatz, den wir aufgrund der Mobilität des kleinen Mannes auf den Boden verlegt haben – das ist da, wo die bunte Decke liegt und der große Teddy sitzt.

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Und zum krönenden Abschluss kamen mein Schwager und meine Schwiegermama mit dieser wundervollen Kinderzimmerlampe an, die ich vor einigen Wochen mit besagter Schwiegermama in einem Lampenladen bewunderte und mir für das Kind zum Geburtstag wünschen wollte. Das sie heute schon da ist, macht das kleine Reich unseres Sonnenscheins perfekt.

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Und wenn morgen alles zuviel wird, dann machen wir die Kinderzimmertür einfach zu und der kleine Mann hat seine Insel der Ruhe in dem ganzen Chaos!

21.05.2014 frhoppe

 

18.09.2013 Loblied auf das Kind!

Bei all dem Erzählen über den Umzug und den Stress, der dahinter steckt, das ganze mehr oder weniger ohne den Mann zu bewältigen, muss ich jetzt endlich mal mein Kind in den Himmel loben.

Der macht nämlich diesen ganzen Ärger und die ganze Aufregung um den Umzug ganz großartig mit. Zwar krabbelt er überall dazwischen und findet die Kisten allesamt unfassbar interessant, aber man kann ihn auch ganz problemlos für eine längere Zeit in sein Kinderbettchen setzen und da spielt er dann friedlich mit seinen Stapelbecherchen und den wenigen noch in der alten Wohnung verbliebenen Kuscheltieren. Und wenn er ein bisschen unruhig wird, dann ist er mit einem Zwieback, den er weichsabbern kann, vollauf glücklich. In der neuen Wohnung lässt er sich in seinen Laufstall setzen und spielt dort ganz lieb mit seinen Spielsachen oder schaut sich Bilderbücher an. Und wenn ihm das zuviel ist, dann kommt er zu einem von uns auf den Arm und schaut begeistert den Arbeiten zu.

Davon ganz abgesehen können wir ihn jederzeit von einer der Omas abholen lassen, die dem kleinen Mann immerhin ein wenig Ordnung in all dem Chaos bieten können. Und anstatt dadurch durcheinander zu kommen, freut er sich sowohl wenn er abgeholt wird, wie ein Kullerkeks, als auch, wenn er uns wiedergebracht wird.  Und nachts schläft er tief und fest – ob im Reisebett, im richtigen Bett oder im Notfall bis elf abends in seinem Laufstall.

Das dieses kleine Wesen diesen ganzen Umzug so wundervoll wegsteckt, ist für uns ein wahres Wunder, denn das Wohlergehen des kleinen Mannes war während dieser ganzen Umzugsgeschichte meine größte Sorge.

20.05.2014 frhoppe

16.09.2013 Umzug + Kind = jede Menge Spaß!

Nun sind es nurmehr 5 Tage bis zum großen Umzug und heute habe ich damit begonnen unseren großen drei Meter breiten Kleiderschrank auszuräumen und in Kisten zu verpacken. Mein einziges Problem war nun, dass ich mit dem Kind allein zu Hause war, weil der Papa ja parallel in der neuen Wohnung ackert, damit wir da auch wirklich einziehen können.

Nun hat sich ja herauskristallisiert, dass der kleine Mann eben nicht mehr dort bleibt, wo man ihn ablegt, sondern munter durch die Gegend robbt und krabbelt. Leider ist aus eben jenem Grunde auch das Babybay nicht mehr ausbruchssicher. Mit einer actionfilmreifen Rolle hechtet er Kopf voran über das Gitter zum Bett und rollt sich über die Schulter auf die Kopfkissen ab. Jeder der ein Kind im Krabbelalter hat/hatte oder schon mal Umzugskisten packen musste, weiß, dass sich diese beiden Dinge nicht besonders gut miteinander vereinen lassen. Eine Lösung musste her und die sah so aus:

Ich stellte die leeren Kartons an die Ränder des Bettes und setzte das Kind dazwischen. Während ich nun das Kind im Auge be- und es davon ab-hielt, die Kisten vom Bett zu schmeißen, füllte ich schnellstmöglich die Kisten und ersetzte mit den vollen die leeren Kisten. Nach einer Weile hatte ich so einen weitgehend ausbruchssicheren Wall geformt.
Dachte ich!

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Und ich gestehe: Ich bin SEEEEEHR stolz XD

20.05.2014 frhoppe

13.09.2013 Verfrühtes Geburtstagsgeschenk

Nachdem das Kinderzimmer nun nahezu fertig ist, inklusive Laminat, ging es an die Kinderzimmereinrichtung. Ein Bettchen hatte wir schon geschenkt bekommen, sodass jetzt nur noch die Möbel fehlten. Ich war noch nie ein großer Freund von zusammenpassenden, gestylten Kinderzimmermöbeln, die beim ersten Kletterversuch zusammenbrechen oder bei denen nach dem dritten oder vierten Türenknallen ebenjene Türen lose sind.

Ich hatte schon länger die Expedit-Reihe des großen Möbelschweden mit blau-gelbem Logo ins Auge gefasst. Nicht nur dass sie unfassbar raumsparende Platzwunder sind, durch die Türeinsätze und Kisten, die es dafür gibt, kann man auch wunderbar Anziehsachen darin unterbringen.

Meine Mama und ich gingen also auf Beutezug ins Möbelhaus und kamen schließlich mit dem großen 5×5-Regal, dem kleineren 2×4-Regal und dem ganz kleinen 2×2-Regal, inklusive bunten Türeinsätzen und Kisten, sowie einem tollem Spielteppich und einem Aufbewahrungsnetz in Form eines Baumes glücklich aber erschöpft zurück. Und weil ich es kaum erwarten konnte und mein Papa extra nach der Arbeit noch vorbei kam um zu helfen, steht jetzt im Wohnzimmer meine Billyregalwand und im Kinderzimmer die Möbel.

Und ich bin ein bisschen beruhigter, denn mein großer Plan bis zum Umzug wenigstens das Kinderzimmer fertig zu haben, rückt damit in greifbare Nähe. ❤

 

20.05.2014

10.09.2013 Jetzt wirds so richtig ernst!!!

Nachdem wir gestern abend unsere Schrankwand leer und all den Kram in Kisten geräumt hatten, war der Plan heute, die leere Schrankwand abzubauen und schon in die neue Wohnung zu bringen. Wir haben nämlich unglücklicherweise festgestellt, dass allein der Inhalt dieser Schrankwand 90% unserer Kisten aufbraucht. Infolgedessen ist es zwingend notwendig, dass wir die Kisten leermachen, bevor wir sie wieder vollmachen können. Das widerrum erfordert das oben bereits erwähnte Ab- und Aufbauen der Schrankwand.

Pünklich um zwei ritt die Oma väterlicherseits ein und übernahm das Hüten des Krabbelmonsters. Während die beiden auf dem einzigen freien Platz auf der Couch saßen, begann ich mit dem Abbau unserer Systemanbauwand. Die besteht nämlich aus vielen Teilen hellen Massivholzes und unzähligen Schrauben und funktioniert über ein Stecksystem.  Bedeutet im Endeffekt eine Menge Schrauberei und ein paar akrobatische Akte, um Seitenteile festzuhalten, während ich die Schrauben löste. Alles in allem muss ich einen wirklich aufregenden Anblick für das Kind geboten haben, denn er kam aus dem „Daaaaaa“ gar nicht wieder raus. Die Augen wurden immer größer und die Zeigefingerchen kamen aus dem Zeigen gar nicht mehr heraus.

Was für ein Glück, dass die Oma den ersten Lebkuchen des Jahres mitgebracht hatte. Ganz omatypisch erklärte sie dem Kind, dass sie ihm leider nichts abgegeben könne, weil Mama ja immer sage, es gibt keine Süßigkeiten. Ich musste ein Grinsen unterdrücken, erlaubte dann aber ganz ernst, dass man das ausnahmsweise wohl mal erlauben dürfte in dem ganzen Chaos. Das glückliche und zufriedene kleine Babygesichtchen beim Geschmack des Lebkuchens bestätigte mich in dieser Entscheidung. Manchmal darf man ruhig ein wenig inkonsequent sein.

Und gegen abend wurde es dann noch einmal so richtig niedlich. Da nämlich krabbelte unser kleines Wunder am ehemaligen Standort der Schrankwand herum, fasste immer wieder die nun freien Wände an und sagte staunend: „Daaaa!“

20.05.2014 frhoppe