#Gastbeitrag: Depressionen einer Mutter – ein Tabuthema

Ein sehr bewegender, ehrlicher Text.
Depressionen können jeden treffen und mit ein bisschen Achtsamkeit kommen wir vielleicht irgendwann dahin, dass niemand mehr das Gefühl hat, anonym schreiben und bleiben zu müssen.

motherbirthblog

Die Autorin des Textes möchte anonym bleiben. Diesen Wunsch respektiere ich und kann ihn auch verstehen. Es ist ein sehr sensibles Thema – gesellschaftlich tabuisiert. Ich möchte ihr aber auf meinem Blog eine Plattform bieten, da das Thema: Depressionen einer Mutter ihr schon so lange unter den Nägeln brennt, wie sie mir gestand. Ich finde es wichtig, dass gerade solche Themen auch öffentlich angesprochen werden.


sad-505857_640 by Pixabay

Dies ist nun der vierte Anlauf, einen Beitrag über Depressionen einer Mutter zu verfassen. Ich hätte niemals gedacht, dass es mir so schwer fällt darüber zu schreiben und doch sitze ich nun zum vierten Mal hier und suche nach Worten für das, was in mir vorgeht.

Denn Depressionen bei Müttern sind ein Tabuthema!
Erst recht bei denen, die nicht arbeiten.
Jeder versteht ja, in dieser so verständnisvollen Welt des „Burnout“, dass einer arbeitenden Mutter wirklich alles mal zu viel werden kann.
Aber…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.458 weitere Wörter

If this is a mans world

Fantastisch…wirklich und wahrhaftig wunderbar geschrieben…ein Lachanfall in der Nacht – genau das bekam ich am Ende 😉

Nieselpriem

Wenn ich ein Mann wäre, wäre ich ein ganz passabler Kerl.IMG_3029

Ich bin ein wirklich passabler Kerl! Vorzeigbar, sauber, gebildet und sparsam. Ich bringe meiner Frau oft Blumen mit und nicht nur vom Aldi, wenn ich mal dort bin, obwohl meine Frau Aldi-Blumen wirklich mag! Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt sie, sagt sie. Nein, ich lasse Floristensträuße für sie binden! Oft.

Mache Geschenke. Schmuck, Schuhe, ich weiß doch, was sie sich wünscht. Ich bin spendabel, lade sie in Kneipen ein. Ok, eigentlich, weil ich gerne ausgehe und sie nicht, aber ich bin der, der die Zeche blecht. Altmodisch und gern. Ich führe sie gerne aus, wirklich!

Ich zeige mich auch gern mit ihr. Wir halten Händchen, auch nach neunzehn Jahren. Sie ist meine Frau, das darf ruhig jeder sehen!

Ich mache Komplimente, zeige ihr, dass sie begehrenswert ist für mich obwohl sie schon ganz schön in die Jahre gekommen ist, nein wirklich…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.359 weitere Wörter