30.01.2016 Unser zuckerwatteweicherregenbogen Samstag!

Ja!
Das klingt gut, nicht wahr?
So hatte ich mir das auch vorgestellt, als ich den Familiensamstag einführte.

Wir beginnen den Tag, nachdem wir alle ausgeschlafen haben, mit einem wunderbaren, gesitteten Frühstück, bei dem jeder in Ruhe essen kann, gefolgt von einem Vormittag angefüllt mit Spiel, Spaß und guter Laune.
Während dann einer von uns das Mittagessen vorbereitet, liest der andere den Kindern etwas vor oder singt oder puzzelt oder baut einen Turm.
Nach dem Mittag gehen dann die Kinder ein wenig in den Mittagsschlaf – die ideale Zeit liegt bei 1,5 Stunden – bevor sie gut ausgeruht am frühen Nachmittag aufwachen und wir noch ausgiebig an der frischen Luft spazieren und toben können.
Entsprechend müde essen die Kleinen dann dankbar ihr Abendbrot bevor sie sich dann dankbar ins Bett bringen lassen, damit Papa und Mama noch in Ruhe einen Film gucken können und ein wenig Zeit für sich haben.

Ha!
Haha!
Hahaha … hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Hahaha!
Haha!
Ha!

Also: Ich gebe zu, das nicht einmal ich daran geglaubt habe, aber so in Grundzügen war das schon so gedacht, dass an Samstagen nur die Familie zählt und deswegen auch den ganzen Tag der PC ausbleiben soll und wir alle wirklich viel Spaß haben werden.
Dass ich nun trotzdem blogge, liegt nicht nur an dem Regen bzw. Sturm, der den Nachmittag an der frischen Luft unmöglich machte. Es liegt auch nicht daran, dass ich es ohne meinen PC nicht ausgehalten habe.
Es liegt einzig und allein daran, dass unser Tag so wundervoll war, dass wir abends einfach nicht noch mehr zuckerwatteweichen Regenbogen ertragen würden!

Tatsächlich fing unser Tag um 6:22 Uhr an – eine Stunde BEVOR wir üblicherweise aufstehen müssen. Und zwar damit, dass mich das Herzensmädchen beim Stillen herzhaft biss, während der Herzenssohn auf mir rumsprang und sich in mein Gesicht setzte. Wobei er dreckig lachte. Äußerst dreckig!
Papa hatte schlecht geschlafen und reagierte darum wenig relaxt, als ich „AU! Geh von meinem Gesicht runter!“ schrie – nämlich mit einem Platzverweis für den Sohn. Der leider nur sehr halbherzig eingehalten wurde.
Zwar fügte sich das Kind und spielte in seinem Zimmer, aber nach und nach wanderten die verschiedenen Spielzeuge, Bausteine, Kuscheltiere und Musikinstrumente zu uns ins Schlafzimmer. Natürlich nur, um sie uns zu zeigen!
Das Frühstück dann war ein munteres Durcheinander aus Stulle schmieren, nicht wollen, Belag runter essen, Baby vom Tisch nehmen, neuen Belag runter essen, Baby vom Tisch nehmen, Salz vor dem Sohn retten, Baby aus meinen Haaren puzzeln, Sohn den Joghurt von der Hose wischen, Baby vom Salz fern halten, Sohn vom Kaviarcreme-aus-der-Tube-lecken abhalten, mit dem Papa streiten, weil der nach dem aus dem Fenster starren feststellt, dass ich nicht auf das Baby aufpassen kann und zu guter Letzt noch den verdammten Teller mit der Avokadopampe wieder vom Boden klauben, ohne mich an den Scherben zu schneiden.
Ganz ruhig und entspannt also!
Der Rest des Tages verlief, wie er begonnen hatte, in einem permanenten Rauschen kindlichen Mitteilungsbedürfnisses. Selbst das Mittagessen lief dergestalt ab, dass unser Sohn sang: „Dumdidum, ich esse diese Nudel!“ Und das bei jeder Nudel.
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass es keinen Mittagsschlaf gab.
Am Nachmittag waren wir dann alles vollends schlecht gelaunt. Dieser Umstand wurde nicht unbedingt dadurch verbessert, dass der Herzenssohn so ziemlich GAR NICHT mehr hörte! Egal was man ihm sagte, er ignorierte es entweder ganz oder tat einfach das Gegenteil!
Natürlich laut!
Wie auch anders!
Und weil das alles so lustig war, war das Herzensmädchen eigentlich auch nur dann leise, wenn ich sie mit mir herumtrug.

Dann galt es nur noch im Kampf Vater gegen Sohn, Sohn gegen Vater, Sohn gegen Mutter und Sohn gegen sich selbst nicht den Rest der Nerven zu verlieren.
Nach nur einer Stunde war es endlich geschafft!
Herzensmädchen und Herzenssohn schlummerten sanft wie die Engelein, als könnten sie kein Wässerchen trüben.
Und Papa und Mama?
Die wollte gar nix mehr sehen und hören!
Und weil Papa eh noch bei seiner Mama Wäsche aufhängen musste, entschieden wir in schweigender Übereinstimmung, dass wir heute keinen gemeinsamen Film mehr brauchen für unser Glück, sondern eigentlich nur Ruhe!

Frhoppe 30.01.2016

29.01.2016 Nachtrag: Der Triumph der elterlichen Konsequenzen

Wie Gladiatoren nach siegreichem Kampf fühlen wir uns, siegreich sind wir aus der Schlacht hervor gegangen und fühlen uns nur ein ganz klein wenig schuldig, weil uns das Unglück des Sohnes zu Triumphgeheul motiviert.

Wie aber kam es zu diesem Ausfall elterlichen Mitleids?
Ich hatte ja angekündigt, dass ich den Kaufmannsladen wieder bestücken würde und genau das tat ich dann auch. Hingebungsvoll. Mit ausgeprägter Akribie geradezu.
Mein Werk war das Bild eines aufgebauten Kaufmannsladen. Ein Meisterwerk der Regalbestückung, das Muster eines Warenhandels.

Als nun der Sohn mit dem Vater nach Hause kam, schien er zunächst nichts von meinem perfiden Akt der Konsequenz mitzubekommen, doch weit gefehlt.
„Geh doch mal in dein Zimmer und guck, was da ist,“ stachelte der siegesgewisse Vater den Herzenssohn an.
Der ging nicht, sondern schaute uns nur trotzig an.
„Ihr habt den Kaufmannsladen wieder eingeräumt,“ maulte(!) er.
„Wie findest du denn das!“ Ooooo teuflisch-kluger Papa! Die üblichen emphatischen Erziehungsfragen auf diese Situation anzuwenden!
„Nicht schön!“ Seeeeeeehr trotzig und maulig!
Dann stapfte er in sein Zimmer und brach beim Anblick seines voll funktionstüchtigen Ladens in lautes Wehklagen aus!
„Ichhabgesagtihrsolltdasabbauenichwilldashiernichthaaaaaaabeeeeeheeen!“ Sehr jammernd, sehr mitleiderregend mit beeindruckender Schnute und einem echten Tränchen. Ich war ein bisschen beeindruckt!
Schluchzend kam er zu uns zurück, schaute uns Trost heischend aus feuchten Augen an.
„Bitte baut den Kaufmannsladen ab.“
Und an dieser Stelle muss ich leider sagen, dass Leonardo diCaprio auch dieses Jahr bei den Oscars leer ausgehen wird. Ich bedauere es sehr, aber diese Auszeichnung geht an den Papa des Herzenssohnes, der todernst und sehr bedauernd sagte:
„Da MUSS der Papa jetzt hart bleiben. Der Laden bleibt stehen!“
Meinen Respekt für diese Meisterleistung hat er auf jeden Fall.

Und wir sitzen nun hier und erfreuen uns an diesem absurden Ausgang der morgendlichen Diskussion, aber man muss auch ehrlich sein: Eltern eines dreijährigen Kindes fühlen sich so oft hilf- und sprachlos, da darf der Triumph der elterlichen Konsequenz auch gerne mal gefeiert werden.

frhoppe 29.01.2016

 

29.01.2016 Die Tücken elterlicher Konsequenz!

Unser Morgen begann, nun sagen wie einmal, unkonventionell.
Oder vielleicht auch konventionell, wer weiß denn schon, ob nicht auch andere Brüder versuchen, ihre kleine Schwester mit ihrem Hintern zu ersticken.

Auf unsere verständlicherweise etwas energischere Bitte, das zu unterlassen, reagierte der Sohn mit Unverständnis.
Und mit gesteigerter Aktivität, wozu etwa das Stehlen von Papas Taschenlampe gehörte und das An- und Ausmachen der diversen Lichtquellen im Schlafzimmer. Passend zu dieser Diskobeleuchtung sprang der Herzenssohn dann irgendwann auf das Bett und schwang, lediglich mit seiner Schlüpper bekleidet, sein dazu passendes Hemd* über dem Kopf.

*Ein Moment des Stolzes sei mir hier erlaubt, denn dieses Ensemble hat er höchstselbst aus seinem Schrank geholt!

Es folgten noch verschiedene andere Provokationen, die allesamt damit zu tun hatten, dass der kleine Mann sich doch bitte ankleiden möge – eine Notwendigkeit, die unser Sohn so gar nicht einsehen möchte und mit aller Vehemenz und zum Teil bewundernswerter Ausdauer hinaus zögert.
An dieser Stelle möchte ich gerne das Geräusch Ting  anbringen, das die Bloggerin Mama on the rocks wie ich finde ganz unfassbar treffend beschrieben hat.
Die Folge dieses Geräusches in meinem Kopf war nun eine angedrohte Konsequenz, die sich dergestalt darstellte: „Wenn du nicht SOFORT! deine Sachen anziehst, dann ist dein Kaufmannsladen weg! Dann RÄUME ich den ein!“
Dazu sei gesagt, dass diesen Laden der Weihnachtsmann gebracht hat und das unser Sohn ein zwar wenig talentierter, dafür aber sehr sozialer und vor allem leidenschaftlicher Verkäufer ist. Er liebt seinen Laden und er liebt es, Dinge daraus zu verkaufen. Wenn man mal kein Geld dabei hat, dann macht das auch gar nichts, denn dann gibt er einem einfach einen Zwanziger aus der Kasse.
Insofern hielt ich den Abbau des Ladens für ein geeignetes Druckmittel.
Haha!
Aber nicht mit unserem Sohn!
Der stieg begeistert auf das Spiel ein, sprang vom Bett, rannte – immer noch nur im Schlüpper – in den Flur, holte eine Tüte und begann das Inventar seines Ladens in dieselbe zu überführen.
Manch einer mag nun denken, das sei ein gewiefter Trick, um uns dazu zu bringen, das Ding stehen zu lassen – diese Taktik soll gerüchteweise ja nicht allzu selten angewendet werden.

Allein, es war sein Ernst!

„Ich habe jetzt AAAALLES eingeräumt!“ Hatte er wirklich!
„Ich bau den jetzt ahab!“ Wollte er tatsächlich.
Schaffte er aber nicht und bat darum mich um Hilfe:
„Mama, steh jetzt endlich auf und komm mir helfen, den Laden abzubauen.“

Und als ich daraufhin „Nee!“ sagte und dem Kind mit einem „Bäh“ die Zunge herausstreckte, bekam er einen Wutanfall.

Ich möchte das noch mal deutlich sagen:
Er bekam einen Wutanfall.
Weil er den Kaufmannsladen NICHT!!! abbauen durfte!

An dieser Stelle kann festgestellt werden, dass unser Sohn uns ganz geschickt ausgehebelt hat. Wir haben keinerlei Handhabe mehr, stehen auf verlorenem Posten, kämpfen gegen Windmühlen und fühlen uns wie Sisyphos, der ein ums andere Mal fassungslos den Felsen den Berg hinunterrollen sieht.
Was macht man, wenn die angedrohte Konsequenz dem Kind nicht nur nichts ausmacht, sondern er sie auch noch begeistert selbst ausführt?
Ich für meinen Teil werde den Kaufmannsladen fein säuberlich wieder bestücken. In all seiner Pracht wird er da stehen, wenn das Kind nach Hause kommt!
Das hat er jetzt davon!
😀

frhoppe 29.01.2016

28.01.2016 Ich habe Angst!

Aber wovor eigentlich?

Vor der Armut? – Nein!
Ich lebe zwar derzeit von Harz IV und mein Mann bekommt ein sehr bescheidenes Gehalt, das gerade für die Deckung seiner Kosten reicht, aber wir haben alles was wir brauchen. Eigentlich sogar sehr viel mehr. Und zudem keine Schulden. Also Angst vor der Armut? Nein!
Denn selbst wenn es noch schlimmer kommt! Wir haben uns und wir haben das Wissen, aus wenig ganz viel zu machen.

Angst vor den Herausforderungen meiner persönlichen Zukunft? – Nein!
Es wird sich zwar einiges verändern, ich werde neue Wege gehen, die bei einigen sicherlich Kopfschütteln und „Wie kannst du nur?“ – Schreie hervorrufen und nicht einfach sind, aber Angst davor? Nein!
Denn es wird mich glücklich machen, weil es das ist, was ich will!

Angst vor der Zuwanderung, den Flüchtlingen gar? – NEIN!!! Ein ganz entschiedenes!
Ich verschließe nicht die Augen vor der Herausforderung, die sich damit uns allen stellt oder vor den Problemen, die dringend einer Lösung bedürfen, aber ich habe keine Angst!
Denn wie kann ich Angst haben vor Menschen, die so viel Schlimmes, so viel Leid erlebt haben, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ein besseres Leben – oft nicht einmal ein besseres, sondern einfach nur eines in Frieden! Vor Menschen, die nichts anderes wollen, als sich hier wieder ein Leben aufzubauen.
(Und allen, die jetzt mit DER! Kriminalität von DEN! Flüchtlingen kommen, sei dieser Beitrag wärmstens empfohlen: http://www.stern.de/tv/sonderkommission–soko-asyl—warum-manche-migranten-kriminell-werden–die-meisten-aber-nicht-6667048.html)

Aber ich HABE Angst!

Ich habe Angst davor, diesen Beitrag zu verfassen, denn wer weiß schon noch, was dann passiert!
Bei dem was derzeit in den sozialen Medien vonstatten geht, bei der Geschwindigkeit mit der Diskussionen nicht nur unsachlich werden, sondern regelrecht eskalieren, bei der Art und Weise und dem Inhalt der Parolen und Meinungen, die bedenkenlos geteilt werden, bei alledem ist alles möglich.
Aber ich habe vor etwas anderem viel größere Angst!

Ich habe Angst vor dem, was gerade in Deutschland passiert. Davor, wie schnell sich der Hass auf Menschen ausbreitet, die unserer Hilfe und unseres Beistands bedürfen. Hass, der jeder Grundlage entbehrt, weil sich keiner von diesen „besorgten Bürgern“ je einmal die Mühe macht, sich überhaupt mit Flüchtlingen zu befassen. Lieber wird geglaubt, was lauthals an Parolen gebrüllt wird, weil es so einfach ist, mit der Masse zu laufen und sich dem (selbst)gerechten Zorn der „Masse“ anzuschließen.
Einfacher jedenfalls, als sich der eigenen Unzufriedenheit und den Gründen dafür zu stellen. Einfacher, als sich gegen die „Masse“ zu stellen.
Ich habe Angst, weil wir das alles schon einmal hatten!
Vor 80 Jahren!
Und weil die Menschen das nicht sehen wollen! Nicht hören! Nicht verstehen!

Ich habe Angst, dass meine Kinder erleben müssen, wie sie verlacht, kopfschüttelnd als „Gutmensch!“ betitelt und vielleicht sogar angefeindet werden, weil sie gelernt haben, dass es richtig ist Menschen in Not zu helfen.
Weil sie wissen, dass Menschen wertvoll sind, egal aus welchem Land, welcher Ethnie, welcher Religion sie kommen und weil sie dafür eintreten werden!
Ich habe Angst, dass sie das vielleicht nicht mehr tun können, weil wir wieder in jene Zeit zurück gekehrt sind, die keiner von uns jemals wieder wollte.
Ich habe Angst, dass sie es trotzdem tun!
Und ich habe Angst, dass sie es nicht tun, weil sie der „Masse“ glauben, egal was wir sagen!

Ich habe Angst!

Und darum kann ich nur bitten:
Erkennt, was ihr habt! Was ihr aneinander habt, was ihr in eurem Leben habt!
Seid dankbar dafür!
Schaut nicht auf das, was euch fehlt, denn dann werdet ihr blind für das, was direkt vor euch, an eurer Seite ist!

Niemand sagt, dass es euch nicht schlecht gehen darf, dass ihr nicht mit eurer Situation hadern dürft – mir geht es selbst oft nicht anders.
Aber ich kann nicht anderen die Schuld dafür geben.
Selbst wenn ich meine Situation aus schwerwiegenden, verständlichen Gründen nicht ändern kann, so steht es mir doch frei, wie ich damit umgehe!
Ich entscheide!

„Ich entscheide mich für Liebe trotz vieler Seitenhiebe.
Ich entscheide mich zu hassen oder es trotz Schmerz zu lassen.
Ich entscheide, wo ich leide, mich trotzdem noch zur Freude.
Entscheidung für den Mut, für die Dankbarkeit tut gut!
Ich hab kein anderes Leben, nur dies eine!
Und ob ich glücklich bin oder nur so scheine,
hängt von so vielem ab, doch bis zu meinem Grab
entscheide vielmehr als ich denke, ich – ganz alleine!“

Kein anderes Leben – Thea Eichholz

frhoppe 28.01.2016

26.01.2016 Wie ein Sechser im Lotto – mit Zusatzzahl!

Wir haben den Jackpot geknackt, sind über Los gezogen, haben in die Vollen gegriffen und wissen nicht wohin für Glück.
Nicht!
Nein, im Ernst! Wirklich nicht.
Denn hier ist der Supergau eingetreten: Mama ist krank!

Und zwar so richtig!
Würde man zum Arzt gehen, diagnostizierte der vermutlich eine Bronchitis, aber zum Arzt gehen ist für Anfänger!
Fortgeschrittene Mamas schlafen die halbe Nacht nicht vor Husten und stillen die andere Hälfte das schubende Baby – ich frag mich langsam, ob das Herzensmädchen da mal wieder mit aufhört. Und betreuen am nächsten Tag trotzdem den kerngesunden, fröhlich-aufgeweckten Quietschball. Der im Übrigen reichlich irritiert guckt, wann immer ich ihn mit meinem neblig-dunkel-rauchigen Bass anspreche.
Natürlich hat sie reichlich wenig Verständnis dafür und davon, dass ich heute nicht ganz so kommunikativ und vor allem aktiv bin. Dieses Unverständnis tut sie vor allem dadurch kund, dass sie mich etwas häufiger als sonst – Ruhe bei Krankheit ist auch sehr überschätzt, finde ich – fordernd bis teuflischsakramentskruzitürk-wütend anheult.
Wenn sie das aber nicht macht, dann spielt sie fröhlich. Mit ihren Rasseln und Holzklapperkisten, mit lustigen Musikschnecken und Klapperringen und auch gerne mit allem, was sich möglichst lärmintensiv gegen die Gitterstäbe ihres Ställchens hämmern lässt.
Eine echte Erleichterung!
Aber um fair zu bleiben: Sie hat geschlafen!
Auf meinem Schoß!
Zwei Stunden.
Zum Glück kam gegen halb fünf der Sohn nach Hause, mir wäre sonst auch fast langweilig geworden, nachdem ich das Abendessen vorbereitet hatte.
Mit einem wenig interessierten Blick musterte er meine desolate Erscheinung und meinen Aufenthaltsort auf der Couch und fragte: „Warum liegst du da?“
„Ich bin leider krank!“ Ich bin ehrlich: Ich erhoffte mir Mitleid.
Der Blick, den mir das Kind zuwarf, ist nicht einmal mit gutem Willen mitleidig zu nennen. Seine Worte noch viel weniger:
„Ich bin auch krank!“ Mit einer – EINER! – hochgezogenen Augenbraue!
Und dann ging er!
Nachdem er dann eine Weile mit dem Papa im Kinderzimmer ein Müllauto gebastelt hatte, kam er wieder zu mir.
„Mama, das ist ein Fegeauto. Das habe ich mit Papa gebastelt. Du kannst auch mal eins basteln, wenn du…,“ Hier kam wieder die Augenbraue zum Einsatz. „…endlich mal aufstehst!“
Ich war ein bisschen sprachlos.

An dieser Stelle muss ich aber doch mal eine Lanze für den Papa brechen. Der nämlich hat trotz der Tatsache, dass er heute eine gute Stunde früher los musste, beide Kinder angezogen und dem kleinen Mann Frühstück gemacht, während er selbst sich sein Essen auf den Weg nehmen musste und ziemlich in Hektik geriet.
Und abends dann hat er sich ganz allein der Herkulesaufgabe gestellt unser kleines großes Monster in sein Bett zu bugsieren.
Nachdem er organisiert hat, dass das Herzensmädchen morgen früh abgeholt und den Tag über betreut wird.
Er ist halt doch ein guter! ❤

frhoppe 26.01.2016

25.01.2016 Es arbeitet in ihm – mein armer kleiner Mann!

Heute morgen kam mein kleiner Mann freudestrahlend zu mir kuscheln. Er war wirklich äußerst anschmiegsam und lieb und darum überraschte es mich doch etwas, als er plötzlich ganz verträumt sagte: „Ich mache jetzt deinen Kopf ab!“ Begleitet von Sägebewegungen an meinem Hals.

Ich erklärte ihm daraufhin, dass ich das nicht ganz so optimal finden würde und dass ich meinen Kopf doch bräuchte.
Doch, er müsste den jetzt abschneiden.
Ich brachte vorsichtig zu bedenken, dass ich ohne Kopf nicht leben könne.
„Dann gehst du zu einen Kopfdoktor und der macht ihn wieder ran. Dann bist du nicht mehr verstorben.“
Oha! So ähnlich hatten wir das ja vor einigen Tagen schon gehört. Da hatte ich das einfach so stehen lassen, aber nun wurde doch offenbar, dass der kleine Mann mitnichten den Zusammenhang zwischen verstorben und tot hergestellt hatte.
Ganz behutsam erklärte ich ihm, dass Menschen, wenn sie verstorben sind, nicht mehr zurück kommen, sondern in den Himmel gehen und da auf uns warten – zur Erinnerung: wir haben einen christlichen Hintergrund, das Konzept Himmel kennt der Lieblingssohn also.
„Aber ich will das nicht!“ merkte der kleine Mann an.
„Ich will das auch nicht, Häschen, aber so etwas passiert nun einmal. Manchmal werden Menschen schlimm krank und dann sterben sie.“
„Ich bin krank!“ Das klang sehr besorgt.
„Ja! Aber nicht so krank! DU hast Medikamente bekommen und jetzt geht es dir besser. Du stirbst nicht!“
„Keiner soll sterben!“
„Das hätte ich auch gerne, mein Süßer, aber das geht leider nicht. Wir können nur beten, dass unsere Lieben und unsere Freunde gesund bleiben.“
„Onkel L. war mein Freund,“ sagte der Lieblingssohn ganz leise mit ganz großen, traurigen Augen.
Dann war Stille!
Und dann – dann kuschelte sich mein Sohn ganz eng an.
„Mama! Du darfst nicht versterben.“ Und bevor ich antworten konnte, an dem Kloß vorbei, seufzte er tief. „Außer du bist ganz alt – dann könntest du versterben.“

Puh! Was für ein Start in den Tag sag ich euch!

Frhoppe 25.01.2016

23./24.01.2016 Unser Wochenende: Neues aus der Anstalt!

Unser Wochenende fing zunächst sehr entspannt an, denn wir konnten tatsächlich bis halb neun schlafen, bevor uns der kleine Mann weckte. Das Herzensmädchen war natürlich wie immer schon immer mal wieder die ganze Nacht wach, aber daran ist man ja mittlerweile gewöhnt, sodass ein ausschlafender Dreijähriger tatsächlich ein Segen ist. Da hatte Mama dann sogar richtig Lust ein schönes Frühstück zu machen, welches wir auch unglaublicherweise ohne Theater, Flecken, Jammer und Böcke zelebrativ vollzogen.
Derartig entspannt in den Tag gestartet, konnte der Rest des Tages nur noch toll werden.
Und Überraschung?! Das wurde er auch!

Der Samstag ist nämlich bei uns seit einigen Wochen zum Familientag erkoren worden. Das heißt für alle: Keine Medien, vor allem kein PC und keine Arbeit – das gilt vor allem für den Papa, der gerne mal Samstags Ämterkram erledigt und E-Mails beantwortet. Er verzieht ganz niedlich das Gesicht, wenn ich ihn freitags daran erinnere, dass „morgen der PC ausbleibt!“ Und für Mama und Papa gilt abends: Bewusst zusammen einen Film schauen, den wir beide ausgesucht haben und dabei kuscheln. Auch hier bleibt der PC aus!

Dafür machen wir viel zusammen, wobei die oberste Regel der Spaß ist, es muss keinen Sinn haben oder pädagogisch wertvoll sein.
Diesen Samstag zum Beispiel kläffte ich eine geraume Zeit in Chihuahua-Manier das Herzensmädchen an, welches sich darüber gar nicht mehr einkriegen konnte vor Lachen.
Zeitgleich krabbelte der Papa auf allen Vieren durch die Wohnung, versteckte sich hinter Ecken und sprang bellend hervor, woraufhin sich der Lieblingssohn kreischend vor Freude erschreckte.
Lustig wurde es, als er die Rollen tauschen wollte – also er den Part des erschreckenden Hundes übernahm.
Denn wohl fand er das Erschrecken sehr lustig, hatte aber das Prinzip aber noch nicht so ganz verstanden.
Wie vermutlich alle Kinder in diesem Alter kicherte er im Versteck und lugte um die Ecken.
Papa versuchte ihm das Konzept zu erklären:
„Pass auf: Du versteckst dich und ich weiß gar nicht wo du bist. Du wartest bis ich komme und DANN machst du WAUWAUWAUWAUWAU! Ganz laut.“
„Ja!“ sprachs und wuselte los.
Papa wartete einen Moment und lief hinterher.
„Dumdidum…wie gut das hier gaaaaaar kein Hund ist!“
„Doch! Ich bin hier,“ tönte es aus dem Versteck.
„Das darfst du mir nicht sagen!“ Noch sehr ruhig. „Ich gehe noch mal raus!“
Sprachs und kam ins Wohnzimmer zurück.
„Dumdidum. Ich gehe ins Schlafzimmer. Wie gut das da gaaaaaaaaar kein Hund ist!“
„Doch!“
„Nein!“ etwas energischer schon. „Du DARFST nichts sagen! DU musst warten bis ich komme und dann erschreckst du mich. Ich gehe noch mal raus.“
Papa kam zurück und drehte wieder um.
„Didumdidum…ich gehe ins Schlafzimmer, wie gut, dass da gaaaaaaaaaaaar kein Hund ist!“
„Dohoch!“
„Waaaaaaaahhhhh!“ Ein Schrei der Verzweiflung aus Papas Mund.
Irgendwie haben die zwei es dann doch geschafft, dass der Sohn den Papa „erschreckte“. Man muss aber durchaus sagen, dass die wilde Bestie eher dem Chihuahua glich, den ich imitiert hatte.

Der Sonntag war dann sehr ruhig. Irgendwie waren wir komischerweise alle seeeeeehr müde. Das nun wiederum war so gar nicht zu erklären, war doch die Nacht einfach wundervoll gewesen.
Gegen drei Uhr entschied das Herzensmädchen, dass es eine wunderbare Zeit sei für ein kleines Intermezzo.
Es begann damit, dass sie Hunger hatte! Durchaus legitim, aber nachdem sie getrunken hatte, wollte sie nicht in ihr Bett zurück. Lange Rede, gar kein Schlaf. Sie machte eine Stunde Theater bevor sie schließlich wieder einschlief.
Zum Glück war ich auch schnell wieder eingeschlummert, denn so konnte der Lieblingssohn mich wenigstens wirklich wecken, als er mir um 4 Uhr 19!!! ins Ohr brüllte: „MAMA! AUFSTEHEN! Die Sonne scheint schon!“
Ehrlich!? Ich habe keine Ahnung, was er gesehen hat und noch ehrlicher?! Es hat mich auch überhaupt null interessiert. Denn natürlich nahm das Herzensmädchen diese sanft hervorgebrüllten Worte ihres Bruders zum Anlass direkt wieder los zu theatern.
Wenig freundlich verwies ich den Sohn des Bettes, was gut möglich war, denn Papa war schnupfenbedingt ins Wohnzimmer ausgezogen, weil er – Achtung! – wollte, dass ich genug Schlaf bekomme! Konnte er ja nicht ahnen.
Auf jeden Fall war ich hinreichend mit dem wieder erwachten Herzensmädchen beschäftigt, dass nach dem erneuten Wecken den Sinn des Schlafens so gar nicht mehr erfassen konnte. Ich konnte also leider, leider nicht wirklich auf das Geplapper des Sohnes im Wohnzimmer lauschen.
Ich wurde jedoch später am Sonntagnachmittag vom Papa ins Bilde gesetzt, dass sich ein Hund im Wohnzimmer befunden habe, der das Kind die ganze Zeit ärgerte und zwickte.

Nun ja! Ich fürchte, diesen Schuh müssen wir uns wohl anziehen! 😀

frhoppe 25.01.2016

22.01.2016 Die gehen in ein Reparierhaus…

Vor einigen Tagen erhielten wir eine Nachricht, die uns alle einigermaßen fassungslos zurücklässt, weil wir damit einfach nicht gerechnet haben.
Ein naher Verwandter ist überraschend verstorben – er war zwar im Krankenhaus und es war auch ernst, aber eigentlich schien er Fortschritte zu machen und dann kam plötzlich diese Nachricht.
In erster Linie gelten meine Gedanken natürlich seiner Frau und seinen beiden Töchtern, meiner Mama, die im letzten Jahr nach all den Jahren noch eine ganz besondere Bindung zu ihrem Bruder aufbauen konnte. Ich denke an meine Cousine, die seit Oktober in Südamerika ist und ich frage mich, ob sie sich genug verabschieden konnte. Natürlich hat sie sich im Voraus darüber Gedanken gemacht, dass so etwas passieren könnte, aber wirklich damit gerechnet?
Ich bin sehr still gewesen in den letzten Tagen, habe viel darüber nachgedacht, wie viel Zeit wir im Leben verschwenden, weil wir denken, wir haben noch genug davon. Ich denke an den Enkel, der seinen Opa nur so kurz hat kennen dürfen und an die Enkel, die ihn nicht mehr kennenlernen.

Und ich denke auch an meinen Sohn, denn von allen seinen vielen Großonkels mochte er diesen am liebsten.
Es kam darum auch gar nicht in Frage, dass ich dem kleinen Mann diesen Verlust verschweige, nur wusste ich beim besten Willen nicht, wie ich es ihm sagen soll.
Für ihn – und auch für mich – ist es der erste Verlust mit dem wir umgehen müssen und gerade bei Kindern ist es wichtig, wie mit dem Thema umgegangen wird, vor allem, weil meine Kinder nicht in der glücklichen Position werden sein, erst mit 30 mit dem Verlust naher Verwandter konfrontiert zu sein.
Ich beschloss mich langsam heran zu tasten. Ohne den kleinen Mann jetzt schon informieren zu wollen, fragte ich ihn an jenem Tag auf der Rückfahrt von der Kita: „ Kannst du dich noch erinnern, wie du den Onkel besuchen warst in seinem Haus?“
„Ja!“ Es herrschte einen Moment lang Ruhe. Und dann geschah etwas Unheimliches. „Der Onkel ist verstorben,“ sagte mein Sohn ganz leise.
Ich weiß, nicht woher er das wusste. Vielleicht hat es an meiner Stimme gehört, vielleicht hat er eine unfassbare Intuition, aber was auch immer es war, ich war sprachlos. Ich hatte es ihm ja noch gar nicht sagen wollen, ich wollte nur mal das Terrain auskundschaften, um mir zu überlegen, wie ich es ihm am besten sage, aber so war ich völlig überrumpelt.
„Ja,“ antwortete ich eben so leise. „Der Onkel ist gestern verstorben.“
Und dann war Ruhe im Auto, so als würden wir beide das erst einmal sacken lassen.
Erst zu Hause kam er wieder darauf zu sprechen.
„Der Onkel ist verstorben,“ sagte er mitten im Spielen zu mir. Ich setzte mich zu ihm, nahm ihn auf den Schoß und versuchte ihm zu erklären, dass der Onkel krank gewesen sei und auch lange im Krankenhaus war.
Da sah der kleine Mann mich fragend an und sagte: „Ich bin auch krank!“
Ganz ruhig sagte er das und doch machte es mir bewusst, wie sehr man auf seine Worte achten muss, denn es stimmte, der kleine Mann hatte ja gerade erst Medizin schlucken müssen und hustete auch immer noch.
Ich glaube, mehr um mich zu beruhigen, hielt ich meinen Sohn einige Momente lang sehr fest. Dann erklärte ich ihm, dass sein Onkel anders krank gewesen sei und dass man keine richtige Medizin für ihn gefunden hatte und ich konnte sehen, dass diese Erklärung für den klugen kleinen Kerl okay war.
Dann fragte ich ihn, was er denn glaube, wo die Menschen hingehen, wenn sie verstorben sind.
„Die gehen in ein Reparierhaus und da kommt ein Mann und repariert sie, dann sind sie nicht mehr verstorben,“ antwortete er sehr sicher.
Und für mich, die ich einen christlichen Hintergrund habe, ist das wohl eine der schönsten Interpretationen von Auferstehung! Ich möchte genau daran glauben, dass egal wie kaputt ich aus dem Leben scheide, körperlich wie seelisch, ich dort oben angenommen werde und meinen Platz an der Seite meiner Lieben einnehme.
Ich berührt mich sehr, dass mein kleiner 3-jähriger Sohn in der Lage ist, das so klar auszudrücken, denn im Grunde hat er Recht, selbst wenn man nicht an die Auferstehung glaubt. Da, wo wir den Verstorbenen gedenken, da wo sie ihren Platz in unserem Herzen und in unserer Erinnerung haben, da sind sie niemals wirklich fort.

Mein Onkel war ein toller Mensch! Ein Mensch mit Problemen, wie jeder andere Mensch auch, aber nichts desto weniger ein fantastischer Mensch, der für seine Lieben immer parat stand.
Der für seinen Enkel lebte und gesund sein wollte und es am Ende nicht geschafft hat!
Er wird mir fehlen!
Und nicht nur mir!

Frhoppe 22.01.2016

21.01.2016 Der wird mal ein guter Mann!

Also sind wir mal ehrlich: Kinder können manchmal ganz furchtbar, schrecklich gemein sein. Sie meckern, schimpfen, schreien uns an, sie verletzen uns und provozieren uns so lange, bis wir manchmal – gar nicht so selten – denken:

Was habe ich nur falsch gemacht?!

Man hofft ja immer, dass das eigene Kind höflich, hilfsbereit, empathisch, aufmerksam, dankbar und überhaupt ganz unfassbar fantastisch ist. In den Momenten, in denen es auf die Frage „Findest du das schön, wenn deine Schwester weint?“ mit einem entschiedenen „Ja!!!“ antwortet, in denen es vor deinen Augen, die gerade eingeräumte Spielzeugkiste grinsend wieder ausKIPPT, in denen es statt „Danke!“ „Bäh!“ sagt oder vorwurfsvoll bemerkt, dass es gar nicht schön sei, wenn die Nachbarin heute nichts vor die Tür gelegt hat – in diesen Momenten zweifelt man an der Verwirklichung dieser Hoffnung.

Und dann gibt diese besonderen Tage!

Tage, an denen das Kind einen Blumenstrauß mit nach Hause bringt.
Tage, an denen das Kind einen fest in den Arm nimmt und sagt: „Mama, ich gehe jetzt ins Bett, damit du dich ausruhen kannst.“ Und dann auch wirklich geht.
Tage, an denen das Kind – leichtfertig, ich gebs zu – verspricht, Papa und Mama zu füttern und ihnen den Hintern sauber zu machen, wenn sie alt und wieder klein sind!

Und Tage wie heute!

An denen uns die Kita-Erzieherin erzählt, dass unser Sohn seit zwei Tagen etwas wirklich sehr schönes macht.
Die Tochter meiner Freundin, die mit unserem kleinen Mann in die Kita geht, darf im Moment nur noch sehr wenige Dinge essen, weil sie unter einer Fructose-Intoleranz leidet. In der Kita gibt es aber hauptsächlich Obst, das sie nicht verträgt. Das hat leider zur Folge, dass die wenigen Dinge, die sie essen darf, schnell weg sind und meistens nichts für sie übrig bleibt.
Während besagte Erzieherin gerade noch die Kinder an jenem Tisch bat, doch etwas für die kleine aufzuheben, kam mein Sohn von seinem Tisch herüber, die Hände voller essbarem Obst!
„Guck!,“ sagte er. „Ich hab die extra für dich aufgehoben, damit du auch was zum Essen hast!“
Und das wiederholte er heute genau so!

Das sind die Tage, in denen man gar nicht weiß wohin mit seinem Stolz und seiner Liebe, mit seiner Bewunderung für so einen unfassbar tollen, kleinen Menschen.
Das sind die Tage, an denen man weiß:

Aus dem wird mal ein guter Mann!

Frhoppe 21.01.2016

19.01.2016 Zeit, um glücklich zu sein!

Wir denken immer, wir haben noch Zeit,
zu lieben, zu leben, zu lachen.
Doch niemand ist jemals wirklich bereit,
diese letzte Reise zu machen.

Wir wissen nicht wann wir sie machen müssen,
wir wissen nur irgendwann ist es soweit.
Und dann werden wir all die Chancen vermissen,
für die wir dachten, wir hätten noch Zeit.

Drum lebt ihr Leute, lebt, liebt und lacht
lebt gestern und heute und morgen.
Denn einst wird sie kommen die ewige Nacht
dann habt ihr nichts mehr zu verborgen.

Besinnt euch auf das, was wirklich zählt,
auf Freunde, Familie und Glück.
Prangert nicht an, was euch vielleicht fehlt
und schaut nicht andauernd zurück.

Holt euch das Glück und nehmt euch die Zeit,
bewundert die Wunder des Lebens.
Denn dort, wo die Liebe und Glück reich gedeiht,
glaubt mir, da war nichts vergebens.

Frhoppe 19.01.2016