15.05.2015 Waaah! Was ist das? – Oder wie unsere Tochter ihre Hand entdeckte!

Heute war ein wundervoller Tag. Da nun der Sohnemann gestern ja so sehr spät im Bett war, schlief er heute auch verhältnismäßig lange, wodurch er auch recht gute Laune hatte. Er zog sich ziemlich kooperativ an, wenn auch erst, nachdem er erfahren hatte, dass heute eine bei ihm beliebte Freundin zu Besuch kommen sollte – bei uns ist sie natürlich auch beliebt, aber bei ihm ist das besonders erwähnenswert, weil sie sogar direkt mit Hand und Worten begrüßt und ziemlich schnell in sein Spiel eingebunden wurde. Beides ist in letzter Zeit nicht unbedingt üblich, erst recht nicht bei Leuten, die seltener als einmal die Woche auftauchen. Allerdings muss auch zugegeben sein, dass diese Freundin sechs selbstgemachte Bärentatzen – oder auch Magdalenas – mitgebracht hatte, von denen vier im Bauch des kleinen Mannes landeten. Ein wirklich gut durchdachtes Bestechungsmittel, ist es doch nicht nur süß, sonder fesselt auch den kleinen Fressbär an den Tisch, wo er sich dann wieder an den Besuch gewöhnen kann.

Nachdem die Freundin dann wieder losgegangen war, beschlossen wir den Tag im nahegelegenen Park auf dem Spielplatz ausklingen zu lassen. Und während wir da so mit dem Kinderwagen unsere Kreise zogen und das kleine Käferchen hingebungsvoll am zweiten Waffeleis seines Lebens leckte, ertönten plötzlich aus dem Kinderwagen laute, ebenso hingebungsvolle Schmatzgeräusche. Etwas irritiert ob dieser ungewohnten Laute wagten wir einen Blick …
… und stellten fest, dass die kleine Maus an ihrer Hand nuckelte. Eine weiterführende Beobachtung ergab, dass sie die Hand zielsicher zum Mund führen kann, um dann daran saugen zu können. Das ist ein gewaltiger Schritt für so einen kleinen Menschen, denn es ist eine bewusste Steuerung ihrer Arme. Sie möchte an ihrer Hand nuckeln, also muss sie diese zum Mund heben und dann auch noch dabehalten. Wer mal ein Baby in seinen ersten Lebenswochen beobachtet hat, weiß, dass das nicht so selbstverständlich ist, wie es klingt. Zumal sie für diesen Akt des Körperkultes sogar ihren Nuckel ausgespuckt hat. Da wird einem ganz glücklich und zugleich ganz wehmütig ums Herz – so groß ist sie schon, acht Wochen alt seit gestern und kann jetzt schon ganz breit lachen und gurren und sogar ihre Hand zum Mund führen. Und ehe ich es mich versehe, stehe ich da und sehe ihr dabei zu, wie sie dasselbe über ihr Kind sagt. 😉

Frhoppe 15.05.2015

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