01.11.2013 Der erste Unfall!

Das musste ja irgendwann passieren!

Der kleine Mann ist so aktiv unterwegs, klettert überall entlang, zieht sich an allem hoch, was in Reichweite seiner kleinen Hände liegt – und das ist viel – da bleiben auch Stürze nicht aus. Und irgendwann musste er sich dabei ja mal verletzen.
Heute hatte ich einen Auftritt bei einem Benefizkonzert, zu dem ich den kleinen Mann mitnehmen musste, weil der Papa erst später von Arbeit nach Hause kam. Es war verabredet, dass der Papa dann direkt zur Kirche kommt und sich mit dem kleinen Mann das Konzert anhörte. Das hat auch ganz wunderbar funktioniert. Während wir fröhlich probten, versuchte der Papa das kleine Kerlchen ruhig zu halten, was aber lange nicht mehr so einfach ist, wie früher einmal.
Irgendwann krabbelte der kleine Kerl dann munter die drei Altartreppen hoch und runter und kurz vor dem Konzert, als schon die meisten Gäste in der Kirche waren, geschah es.
Der kleine Mann purzelte die unterste Treppe herunter – an sich wirklich keine Höhe, aber er fiel so unglücklich auf den Mund, dass seine gerade erst hervorlugenden Zähnchen seine Unterlippe anritzten.
Das Problem war, dass wir nur unheimlich viel Blut sagen.
Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass es mehr Speichel, als Blut war und dem kleinen Mann nicht wirklich viel passiert. Trotzdem war es ein riesiger Schreck und den ganzen Abend war das kleine Kerlchen extrem anhänglich.
Zum Schluss des Konzertes aber hatte ihn die Musik soweit beruhigt, dass er selig in seinem Wagen schlummerte bis wir schließlich zu Hause waren.

Frhoppe 03.07.2014

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29.10.2013 Der erste Zahn

Heute morgen wachten wir nach einer etwas unruhigeren Nacht alle ein wenig übermüdet aus. Irgendwie war der kleine Mann unruhiger als sonst, war dreimal wach gewesen, einmal davon sogar etwas länger. Das war für uns ein wenig ungewöhnlich, denn seit dem 05. Oktober schläft der kleine Mann durch, also konnten wir uns nicht so recht erklären, warum er jetzt auf einmal wieder so unruhig ist.

Den ganzen Tag wussten wir nicht, was das ganze ausgelöst haben könnte, bis am Nachmittag der kleine Mann mich anlächelte und ich ein kleines weises Eckchen in seinem Oberkiefer mich anblitzte.
Er hat seinen allerersten Zahn – wir dachten schon, er bekommt ihn gar nicht mehr vor seinem ersten Geburtstag und dann hat er es zwei Wochen vorher doch geschafft. Und zwar nicht wie die meisten Kinder unten, sondern statt dessen oben rechts.
Wir sind soooo stolz und auch ein bischen verwundert, denn dafür, dass er gezahnt hat, war die Nacht dann doch sehr ruhig.

Frhoppe 03.07.2014

25.10.2013 Wunder Po!

Als wir heute morgen aufwachten, hatte der kleine Mann einen wirklich schlimm wunden Po. Das sah richtig schmerzhaft aus, ganz rot und entzündet.
Zwar konnte ich heute endlich lokalisieren, warum das so war – das letzte Mal hatte er solch einen wunden Po, als ich Sauer-Scharf-Suppe gegessen hatte, so wie gestern abend – allerdings half das dem kleinen Mann auch nicht weiter.
Immer wieder rief er „Aua Po“ beim Wickeln und er tat mir soooo leid.
Weil es ja bekannt ist, dass bei einem wunden Po viel frische Luft hilft und das feuchtwarme Klima in einer Windel nicht gerade förderlich ist, beschloss ich also, dass ich ein wenig Luftzirkulation ermöglichen sollte.
Aus Rücksichtnahme auf die Wohnungseinrichtung und das Laminat durfte er zwar nicht ganz nackig durch die Wohnung krabbeln, aber ich band ihm lediglich eine Baumwollwindel mit einem Küchentuch darin locker um den Popser.
Und das war eine grandiose Idee. Nicht nur war der Po am abend schon viel weniger wund, sondern der kleine Mann hatte auch seine helle Freude daran, in die Stoffwindel zu pullern. Und ich hatte die Freude dieses wirklich unheimlich süßen Anblicks.

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Frhoppe 03.07.2014

23.10.2013 Ich hatte heute Spaß! Das Kind auch! Der Kater nicht!

Seit einigen Tagen haben wir den Kater meiner Eltern bei uns in Pflege. Der ist schon mal per se angepieselt von der ganzen Umzugsgeschichte – neue Wohnung und so, mögen Katzen ja tendenziell nicht so gerne – und rennt ziemlich irritiert von einem Raum in den anderen, wenn er sich nicht gerade hinter dem einzig verbliebenen Kistenstapel versteckt.

Und als wenn das alles noch nicht genug wäre, gibt es hier ein Kind!
Richtig gehört: EIN KIND!!!
Das ist für diesen Kater ungefähr so schlimm wie Pest und Cholera zusammen, zumindest versucht er kleine Kinder zu meiden, als wären sie ansteckend. Das Kind hingegen findet die Katze ganz großartig und rennt ihr „mau“ rufend hinterher.
Dieses Verhalten führte heute zu einem wirklich amüsanten Kreislauf: Kind freut sich über Kater, Kater hat Panik vor Kind, rennt weg, was besagtes Kind noch mehr erfreut, was wiederum die Panik des Katers steigert – dies alles endet in dem mehr als komischen Bild wie ein kleiner Windelpupser laut „mau, Mau , MAU“ rufend einen ausgewachsenen Kater durchs Wohnzimmer verfolgt.
Und als lustiger kleiner Bonus obendrauf noch diese kleine Episode: Ich ließ das Baby eine Sekunde aus den Augen, was dieser nutze um flink ins Bad zu krabbeln. Während ich ihn noch suchte, schepperte es auch schon, denn dieses kleine Wiesel ist mittlerweile erstaunlich gut darin, sich an Schränken hochzuziehen und dabei dann auch schon ziemlich groß. Ich eilte also besorgt zur Quelle des Geräusches und musste leider lachend in der Tür stehen bleiben.
Das großartige kleine Kind hatte sich meine Blechdose mit Tampons geschnappt und sie samt und sonders auf dem Boden verteilt. Bis auf einen.
Der steckte in seinem Mund! Und schaute mit der Spitze daraus hervor. Das Beste daran war aber der ertappte Gesichtsausdruck des kleinen Mannes!

Frhoppe 03.07.14

21.10.2013 Herbstspäße!

Hier eine kleine Episode aus dem Leben des kleinen Mannes: Kürzlich sammelten wir im Park Kastanien. Große, runde, braune Kastanien. Und mit denen lässt es sich ganz wunderbar spielen.
Überall in der Wohnung finden wir jetzt Kastanien. In Schuhen, in Couchritzen, unter der Couch, zwischen der Wäsche, in der Badewanne und, und, und…
Heute jedenfalls suchte sich der kleine Mann die größte Kastanie von allen aus und steckte sie schwupp in seinen Mund.
Es war wirklich eine große Kastanie – er bekam nicht einmal seinen Mund zu! Und er schaute mich ganz groß an, als könne er gar nicht verstehen, warum ich so lachen musste.

Frhoppe 03.07.14

20.10.2013 Ein perfekter Tag!

Ich bin glücklich – wirklich unendlich glücklich!

Als wir nach einer wunderbar ruhigen Nacht am Morgen unseren kleinen Mann zu uns ins Bett holten – das ist nach wie vor unser morgentliches Ritual, ich stille ihn und dann kuscheln wir noch eine Weile – war der Sonnenschein ganz herrlich gut gelaunt.
Fröhlich krabbelte er zwischen uns herum, kuschelte hier, schmuste da, erkletterte Mama und Papa und stand sich immer gut festhaltend am Kopfende des Bettes und freute sich des Lebens.
Und auf einmal geschah es!
Er stand!
Einfach so! Freihändig!
Ohne Festhalten!!! Bestimmt 10 Sekunden lang!
Wow!!!
Was für ein gewaltiger Fortschritt in seinem kleinen Leben. Wir beide weinten und lachten gleichzeitig, fielen uns in die Arme und knuddelten den kleine Mann ganz fest, so stolz und glücklich waren wir.
Und der kleine Mann? Der stand ganz und gar unbeeindruckt von der ganzen Chose neben uns und sah uns an, als hätten wir nicht mehr alle Latten am Zaun!

Nun wäre dieses Ereignis an sich schon atemberaubend und bewegend genug, aber der Papa des kleinen Mannes wurde mit einem Mal ganz ruhig, hielt mich ganz fest im Arm und als ich ihn fragte, warum er so ernst sei, antwortete er: „Ich bin unendlich glücklich“ Und dann hat er mir ganz tief in die Augen gesehen und meinte: „Ich weiß, du wolltest was ganz Großes, Besonderes, aber ich weiß, dass du meine Frau bist, jetzt und für immer und das ist der perfekte Moment und darum möchte ich dich fragen, ob du mich heiraten möchtest?“
Ich war platt, völlig und unfassbar platt!
Ich wollte nie was großes, ich wollte „nur“ etwas perfektes und er hat es tatsächlich geschafft, den perfekten Moment zu finden für einen Antrag und dann auch noch genau das richtige zu sagen!
Ich liebe meine Männer! ❤

frhoppe 03.07.14

13.10.2013 Erinnerungen an Wunder!

Heute ist es 11 Monate her, dass unser wundervoller, kleiner Mann das Licht der Welt erblickt hat und gerade heute entdeckte ich diesen kurzen Artikel in dem es heißt, dass der Körper eines Menschen bis zu 45 Schmerz Einheiten aushalten kann, dass bei der Geburt eines Kindes die Mutter aber bis zu 57 Schmerz Einheiten empfindet, was in etwa dem Schmerz entspricht, der entsteht, wenn ein Mensch sich 20 Knochen gleichzeitig bricht.
Und da musste ich zurück denken an die Schmerzen, die ich bei der Geburt empfunden habe. Ich weiß noch, dass ich währenddessen dachte: „Ich muss sterben!“ Ich hatte noch nie in meinem Leben solche Schmerzen. Gleichzeitig dachte ich aber: „Gestorben wird nicht, du musst jetzt deinen Sohn auf die Welt bringen.“
Und heute? Wenn mich heute jemand fragt, wie die Schmerzen waren, kann ich darauf nicht mehr antworten! Ich meine, ich weiß, ich hatte Schmerzen – irgendwann verordneten mir die Ärzte sogar eine PDA – aber ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, wie sich diese Schmerzen angefühlt haben!Ich weiß noch, dass ich während der Geburt dachte: „Nie wieder!“ Ein paar Stunden später mit diesesm wundervoll duftenden, warmen Bündel im Arm dachte ich: „Na vielleicht irgendwann wieder!“ Und am nächsten Tag war ich schon bei „Der bleibt kein Einzelkind!“
Das ist phänomenal! Ein Wunder, das ich bis heute noch nicht wirklich fassen kann! Ich weiß nur, dass ich diese Schmerzen jederzeit wieder auf mich nehmen würde, denn die Belohnung ist so unfassbar groß, dass sich dafür alles lohnt!

Frhoppe 03.07.14

12.10.13 Besuch beim Griechen

Anlässlich des Geburtstages seiner Urgroßtante besuchte der kleine Mann heute den Stammgriechen besagter Großtante zusammen mit seinen Eltern. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass der kleine Mann das eigentlich Geburtstagsgeschenk war, so sehr freuten sich alle an der Anwesenheit des Strahlemanns.
Er thronte in seinem eigens herbei geschaften Hochstuhl und zeigte immer wieder freudig auf den Tisch mit dem vielen Essen. Vor allem das Knoblauchbrot hatte es ihm angetan, davon konnte er gar nicht wieder lassen.
Und so sehr der kleine Mann sich auch gefreut hat über das Knoblauchbrot, so übel war der Gestank hinterher. Ich schwöre, es gibt nichts absurder als ein niedliches, süßes, kleines Kind, das furchtbar nach Knoblauch stinkt aus dem Mund.
Ganz nebenbei gibt es noch zu berichten, dass der kleine Mann seit einer Woche in seinem eigenen Zimmer durchschläft!

Frhoppe 03.07.14

05.10.2013 Es ist vollbracht!

Als wir wussten, dass wir umziehen, stellte sich uns die Frage danach, wo der kleine Mann schlafen wird.

Ursprünglich war der Plan ja, ihn bis zum ersten Geburtstag, im eigenen Bettchen im Elternzimmer schlafen zu lassen. Da er ins Babybay nur noch hineinpasst, weil er ein Kugelschläfer ist, war klar, dass in der neuen Wohnung das Gitterbettchen hermuss.
Dieses Gitterbettchen wollten wir dann allerdings im Elternschlafzimmer neben dem Bett stehen haben und später ins Kinderzimmer bringen.
Wie nun schon auf den Fotos im letzen Beitrag zu sehen war, steht das Kinderbettchen nun doch im Kinderzimmer. Eigentlich sollte das nur bis zum Umzug so sein, damit wir ihn Mittags in Ruhe hinlegen können, aber beim Aufbauen der Möbel im Schlafzimmer wurde wir mit der relativen Enge des Schlafzimmers konfrontiert und entschieden uns nach einigem Hin und Her, dass das Bettchen im Kinderzimmer stehen bleiben sollte.
Wir würden den kleinen Mann abends hinlegen und ihn nachts, wenn er wach wird, zu uns holen.
So weit so gut! Oder schlecht! Es stellte sich heraus, dass Baby und Eltern mit dieser Schlafsituation mehr als unzufrieden waren. Alle drei schliefen unheimlich schlecht – das Kind, weil auf einmal jemand in seinem Bett lag und die Eltern, weil sich keiner von uns auf den Wurm legen wollte.
Heute nacht war es dann soweit. Ich wurde nachts um drei wach – kein Baby schrie. Dann um vier – Baby schlief immer noch. Um halb sechs bin ich dann vorsichtig rein gucken gegangen – und Baby schlummerte tief und fest.
Schlussletzendlich erwachte er um acht Uhr morgens. Das bedeutet, dass er dreizehn Stunden am Stück geschlafen hat.
Ich fühle mich gesegnet – so wunderbar gesegnet!

Frhoppe 03.07.14