20.09.2013 Kinderzimmer fertig!

Ich habe es geschafft!

Einen Tag vor unserem lang ersehnten Umzug ist das Kinderzimmer des kleinen Mannes endlich fertig geworden. Gerade noch rechtzeitig habe ich es ihm (fast)  so richtig wohnlich gemacht – natürlich mit Hilfe, des Papas, meiner Eltern und einer sehr guten Freundin, die ja das tapezieren übernommen hatte.

Besonders stolz bin ich aber auf meine „Bergwiese“, also den grünen Teil des Zimmers, der jetzt durch die Sticker so richtig wie eine kleine Wiese aussieht. Zusammen mit dem dunklen Laminat – der Papa wollte helles, wegen Kinderzimmer hell und so, ich hab das dunkle durchgesetzt, wegen KINDERzimmer und so – sieht das richtig toll aus und der tolle Spielteppich von schwedischen Möbelriesen kommt toll zur Geltung! Und die weißen Möbel runden das ganze so richtig ab!

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Und heute war dann auch endlich der große Tag! Das Einräumen fand statt. Kuscheltiere, Bücher, Spielzeug, Pflanzen mussten rein und natürlich auch ein Wickelplatz, den wir aufgrund der Mobilität des kleinen Mannes auf den Boden verlegt haben – das ist da, wo die bunte Decke liegt und der große Teddy sitzt.

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Und zum krönenden Abschluss kamen mein Schwager und meine Schwiegermama mit dieser wundervollen Kinderzimmerlampe an, die ich vor einigen Wochen mit besagter Schwiegermama in einem Lampenladen bewunderte und mir für das Kind zum Geburtstag wünschen wollte. Das sie heute schon da ist, macht das kleine Reich unseres Sonnenscheins perfekt.

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Und wenn morgen alles zuviel wird, dann machen wir die Kinderzimmertür einfach zu und der kleine Mann hat seine Insel der Ruhe in dem ganzen Chaos!

21.05.2014 frhoppe

 

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18.09.2013 Loblied auf das Kind!

Bei all dem Erzählen über den Umzug und den Stress, der dahinter steckt, das ganze mehr oder weniger ohne den Mann zu bewältigen, muss ich jetzt endlich mal mein Kind in den Himmel loben.

Der macht nämlich diesen ganzen Ärger und die ganze Aufregung um den Umzug ganz großartig mit. Zwar krabbelt er überall dazwischen und findet die Kisten allesamt unfassbar interessant, aber man kann ihn auch ganz problemlos für eine längere Zeit in sein Kinderbettchen setzen und da spielt er dann friedlich mit seinen Stapelbecherchen und den wenigen noch in der alten Wohnung verbliebenen Kuscheltieren. Und wenn er ein bisschen unruhig wird, dann ist er mit einem Zwieback, den er weichsabbern kann, vollauf glücklich. In der neuen Wohnung lässt er sich in seinen Laufstall setzen und spielt dort ganz lieb mit seinen Spielsachen oder schaut sich Bilderbücher an. Und wenn ihm das zuviel ist, dann kommt er zu einem von uns auf den Arm und schaut begeistert den Arbeiten zu.

Davon ganz abgesehen können wir ihn jederzeit von einer der Omas abholen lassen, die dem kleinen Mann immerhin ein wenig Ordnung in all dem Chaos bieten können. Und anstatt dadurch durcheinander zu kommen, freut er sich sowohl wenn er abgeholt wird, wie ein Kullerkeks, als auch, wenn er uns wiedergebracht wird.  Und nachts schläft er tief und fest – ob im Reisebett, im richtigen Bett oder im Notfall bis elf abends in seinem Laufstall.

Das dieses kleine Wesen diesen ganzen Umzug so wundervoll wegsteckt, ist für uns ein wahres Wunder, denn das Wohlergehen des kleinen Mannes war während dieser ganzen Umzugsgeschichte meine größte Sorge.

20.05.2014 frhoppe

16.09.2013 Umzug + Kind = jede Menge Spaß!

Nun sind es nurmehr 5 Tage bis zum großen Umzug und heute habe ich damit begonnen unseren großen drei Meter breiten Kleiderschrank auszuräumen und in Kisten zu verpacken. Mein einziges Problem war nun, dass ich mit dem Kind allein zu Hause war, weil der Papa ja parallel in der neuen Wohnung ackert, damit wir da auch wirklich einziehen können.

Nun hat sich ja herauskristallisiert, dass der kleine Mann eben nicht mehr dort bleibt, wo man ihn ablegt, sondern munter durch die Gegend robbt und krabbelt. Leider ist aus eben jenem Grunde auch das Babybay nicht mehr ausbruchssicher. Mit einer actionfilmreifen Rolle hechtet er Kopf voran über das Gitter zum Bett und rollt sich über die Schulter auf die Kopfkissen ab. Jeder der ein Kind im Krabbelalter hat/hatte oder schon mal Umzugskisten packen musste, weiß, dass sich diese beiden Dinge nicht besonders gut miteinander vereinen lassen. Eine Lösung musste her und die sah so aus:

Ich stellte die leeren Kartons an die Ränder des Bettes und setzte das Kind dazwischen. Während ich nun das Kind im Auge be- und es davon ab-hielt, die Kisten vom Bett zu schmeißen, füllte ich schnellstmöglich die Kisten und ersetzte mit den vollen die leeren Kisten. Nach einer Weile hatte ich so einen weitgehend ausbruchssicheren Wall geformt.
Dachte ich!

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Und ich gestehe: Ich bin SEEEEEHR stolz XD

20.05.2014 frhoppe

13.09.2013 Verfrühtes Geburtstagsgeschenk

Nachdem das Kinderzimmer nun nahezu fertig ist, inklusive Laminat, ging es an die Kinderzimmereinrichtung. Ein Bettchen hatte wir schon geschenkt bekommen, sodass jetzt nur noch die Möbel fehlten. Ich war noch nie ein großer Freund von zusammenpassenden, gestylten Kinderzimmermöbeln, die beim ersten Kletterversuch zusammenbrechen oder bei denen nach dem dritten oder vierten Türenknallen ebenjene Türen lose sind.

Ich hatte schon länger die Expedit-Reihe des großen Möbelschweden mit blau-gelbem Logo ins Auge gefasst. Nicht nur dass sie unfassbar raumsparende Platzwunder sind, durch die Türeinsätze und Kisten, die es dafür gibt, kann man auch wunderbar Anziehsachen darin unterbringen.

Meine Mama und ich gingen also auf Beutezug ins Möbelhaus und kamen schließlich mit dem großen 5×5-Regal, dem kleineren 2×4-Regal und dem ganz kleinen 2×2-Regal, inklusive bunten Türeinsätzen und Kisten, sowie einem tollem Spielteppich und einem Aufbewahrungsnetz in Form eines Baumes glücklich aber erschöpft zurück. Und weil ich es kaum erwarten konnte und mein Papa extra nach der Arbeit noch vorbei kam um zu helfen, steht jetzt im Wohnzimmer meine Billyregalwand und im Kinderzimmer die Möbel.

Und ich bin ein bisschen beruhigter, denn mein großer Plan bis zum Umzug wenigstens das Kinderzimmer fertig zu haben, rückt damit in greifbare Nähe. ❤

 

20.05.2014

10.09.2013 Jetzt wirds so richtig ernst!!!

Nachdem wir gestern abend unsere Schrankwand leer und all den Kram in Kisten geräumt hatten, war der Plan heute, die leere Schrankwand abzubauen und schon in die neue Wohnung zu bringen. Wir haben nämlich unglücklicherweise festgestellt, dass allein der Inhalt dieser Schrankwand 90% unserer Kisten aufbraucht. Infolgedessen ist es zwingend notwendig, dass wir die Kisten leermachen, bevor wir sie wieder vollmachen können. Das widerrum erfordert das oben bereits erwähnte Ab- und Aufbauen der Schrankwand.

Pünklich um zwei ritt die Oma väterlicherseits ein und übernahm das Hüten des Krabbelmonsters. Während die beiden auf dem einzigen freien Platz auf der Couch saßen, begann ich mit dem Abbau unserer Systemanbauwand. Die besteht nämlich aus vielen Teilen hellen Massivholzes und unzähligen Schrauben und funktioniert über ein Stecksystem.  Bedeutet im Endeffekt eine Menge Schrauberei und ein paar akrobatische Akte, um Seitenteile festzuhalten, während ich die Schrauben löste. Alles in allem muss ich einen wirklich aufregenden Anblick für das Kind geboten haben, denn er kam aus dem „Daaaaaa“ gar nicht wieder raus. Die Augen wurden immer größer und die Zeigefingerchen kamen aus dem Zeigen gar nicht mehr heraus.

Was für ein Glück, dass die Oma den ersten Lebkuchen des Jahres mitgebracht hatte. Ganz omatypisch erklärte sie dem Kind, dass sie ihm leider nichts abgegeben könne, weil Mama ja immer sage, es gibt keine Süßigkeiten. Ich musste ein Grinsen unterdrücken, erlaubte dann aber ganz ernst, dass man das ausnahmsweise wohl mal erlauben dürfte in dem ganzen Chaos. Das glückliche und zufriedene kleine Babygesichtchen beim Geschmack des Lebkuchens bestätigte mich in dieser Entscheidung. Manchmal darf man ruhig ein wenig inkonsequent sein.

Und gegen abend wurde es dann noch einmal so richtig niedlich. Da nämlich krabbelte unser kleines Wunder am ehemaligen Standort der Schrankwand herum, fasste immer wieder die nun freien Wände an und sagte staunend: „Daaaa!“

20.05.2014 frhoppe

09.09.2013 Ernsthaft?

Man können die froh sein, dass wir ausziehen!!!

Da macht unser Sohn, das erste Mal seit Tagen Anstalten, endlich mal wieder etwas länger als sieben Uhr morgens zu schlafen – ehrlich ich bewundere seine Energie, wo nimmt der die her bei dem Schlafmangel – da klingelt es um halb acht Uhr morgens an unserer Tür.

Halb acht Uhr morgens ist ja so eine Zeit, wo man per se erst einmal in Panik gerät, wenn es unerwartet klingelt. „Was habe ich vergessen? Wem ist was passiert? Was muss ich machen?“ sind da nur einige Fragen, die einem da durch den Kopf schießen.

In unserem Falle waren es die neuen Nachbarn von über uns – eine Art Wachwechsel der jungen Generation könnte man sagen, fand hier statt – die ihre Wohnung besichtigen wollten und „unglücklicherweise“ ihren Schlüssel vergessen hatten. Prima! Toller Einstand! Denn natürlich wurde das Kind wach und dachte gar nicht mehr daran wieder einzuschlafen.

Dafür – ich erwähnte diese unermüdliche Energie eingangs – verbrachte das Bärchen den Tag damit, den Charme seine riesigen blauen Augen zu erkennen. Ein ums andere Mal hockte der kleine Mann vor mir, mit der Halterung der Schnullerkette im Mund, sodass das lange Ende aus dem Mäulchen heraus baumelte und riss die wundervollen blauen Guckerchen – die er ja von mir geerbt hat – so weit auf, wie es nur irgend ging. Dutzende Fotos verschoss ich bei diesem unfassbar entzückenden Anblick. Und schöpfte Kraft daraus für das Abbauen der Schrankwand.

19.05.2014 frhoppe

08.09.2013 Mutter und Tochter – Hand in Hand!

Nachdem das Kinderzimmer nun so wunderbar fertig tapeziert worden war, fragte ich meine Mama, ob sie nicht Lust hätte, zusammen mit ihrer Tochter das künftige Zimmer ihres Enkels weiß zu streichen. Sie sagte sofort und begeistert zu und gestand mir dann heute morgen, dass sie sich sehr über diese Bitte gefreut hat.

So standen wir dann in trauter Zweisamkeit und arbeiteten Hand in Hand an der Weißung des Kinderzimmers – und mit jedem weißen Stück Tapete konnten wir uns besser vorstellen, wie das Zimmer in Zukunft aussehen würde.  Es war ein tolles Gefühl mit der eigenen Mama so schön zusammen etwas für das eigene Kind zu tun. Wir arbeiteten so gut zusammen, dass wir schon gegen Mittag fertig waren. Meine Mama, die eigentlich Rückenschmerzen hatte, aber um keinen Preis absagen wollte, verabschiedete sich und ich machte erst einmal eine Pause, in der ich den Papa – welcher außerhäusig im Jagdschloss Grunewald mit dem Kinde unterwegs war – über den Fortschritt informierte und ihn dazu befragte, wie schnell ich denn wohl die weiße Farbe noch einmal überstreichen dürfte.

Die verordneten zwei Stunden Wartezeit verbrachte ich mit der Verschönerung unserer Küche in demselben Grünton, den auch das Kinderzimmer erhalten sollte, dann endlich konnte ich mich ans Werk machen. Mir schwebte eigentlich eine ganz grüne Wand vor, doch das schien uns dann doch zu massiv. Da das Kinderzimmer nur ein halbes Zimmer eher längliches Zimmer ist, entschied ich mich für einen langsam ansteigenden Berg. Und so stand ich dann abends um halb neun stolz im fertig gestrichenen Zimmer, in dem sich an der linken Wand entlang ein grüner Berg erstreckt. Vorne beginnt die Fläche auf halber Höhe und zieht sich dann nach oben zur Zimmerdecke hin um am Ende leicht wieder abzufallen.

Und für alle, die das jetzt nicht verbildlichen können – in dem Beitrag über das fertige Zimmer wird es ein Bild davon geben 😉

19.05.2014 frhoppe

06.09.2013 Als wäre ein Umzug mit Kind noch nicht genug…

… stellten wir heute fest, dass sich in der neuen Wohnung der Elektriker noch nicht – wie eigentlich vereinbart und eindringlich versichert vor unserem ersten Betreten – um die Elektrik gekümmert hatte.

Dieses war nicht nur insofern ärgerlich, dass wir nunmehr alle Räume tapeziert respektive gestrichen hatten – im schlimmsten Fall, nämlich dem, dass die Leitungen erneuert werden müssen, hätte alles wieder runter gemusst – sondern auch, weil sich z.T. die Steckdosen einfach von der Wand nehmen ließen, weil die eigentlich haltenden Schrauben verrottet waren. Beim Anblick dieses eindeutigen Sicherheitsrisikos ließ ich meinem Ärger lauthals freie Bahn.

Ich meine mal ganz ehrlich und bei aller Liebe: Wenn meine Genossenschaft mir sagt, dass die Arbeiten erledigt sind, bevor ich die Schlüssel zur Wohnung bekomme, dann hat das auch so zu sein! Erst Recht, wenn die wissen, dass wir hier ein zehn Monate altes Baby haben, das zwar nie allein ist, aber trotzdem in einem unbeobachteten Moment ganz schnell mal an der Steckdose ist – die nebenbei gesagt aufgrund ihres Alters nicht einmal mit einer Sicherung zu entschärfen war. Und selbst wenn, was bringt eine Sicherung, wenn das Kind mit einer Hand die Verschalung von der Wand nehmen kann und dahinter die nackte Elektrik liegt?

Ich hoffe, dass wird schnell und problemlos beseitigt!

19.05.2014 frhoppe

05.09.2013 Krabbelnator!!!

Am gestrigen Tage verlegten wir mit guten Freunden im Wohnzimmer unser tolles, preiswert erstandenes Laminat. Wir sind auch tatsächlich fertig geworden und so bestand dem kleinen Mann heute eine große Überraschung bevor, als wir mit ihm die Wohnung betraten.

Er ist ja nun, wie schon erwähnt, sehr mobil und will sich dementsprechend im Krabbeln ausprobieren. Das Problem an der Sache ist, dass in der alten Wohnung überall Kisten, Möbel und andere potenziell gefährliche Dinge stehen und in der neuen Wohnung der Boden noch mit Farbresten, Schmutz und Folie bedeckt war. Beide Umgebungen sind also nicht unbedingt krabbelgeeignet.

Dies hat sich mit der Verlegung des Laminats grundlegend geändert. Während der Papa also das Kinderzimmer zu Ende tapezierte – den größten Teil hatte gestern der weibliche Part unserer guten Freunde und ihreszeichens Raumausstatterin übernommen – machten wir uns heute einen Spaß daraus das Kind am einen Ende des Zimmers auszusetzen und dann schnell zum anderen Ende zu eilen. Mit was für einer Begeisterung krabbelte das Bärchen laut giggelnd und krakelend ein ums andere Mal von hier nach dort. Sogar ein Video konnte ich davon machen, wie glücklich er war, sich endlich frei bewegen zu dürfen.

Und als wäre das noch nicht genug, schlief er doch tatsächlich fast sofort ein, als wir zu Hause waren.

19.05.2014 frhoppe

30.08.2013 Wenn die Augen größer sind und so…

Seid gestern bin ich krank – also ich, das heißt, die Mama! Mag es am mangelnden Schlaf der letzten Tage liegen oder auch dem Stress des Umzuges, in dem ich auch noch eine Arbeit auf Französisch schreiben muss, aber mich hat es voll erwischt. Ich schniefe, huste, habe Kopfschmerzen und Fieber und würde mich am liebsten einfach nicht bewegen.  Aber was soll ich nun sagen, das Kind sieht das anders.

Inzwischen ist er ja nun wirklich sehr mobil – er sitzt sehr sicher, zieht sich jetzt auch schon sehr häufig an allen möglichen Dingen hoch, was mir im Umzugschaos nicht immer so lieb ist – und ich bin eigentlich andauernd hinter dem davon krabbelnden Kind hinterher. Gerade heute könnte ich mir das gut und gerne sparen.  Dazu kommt, dass der Wurm das Essen entdeckt hat – Vor einer Woche berichtete ich ja schon vom Kampf Birne vs. zahnloser Mund vor vier Tagen haben wir uns dann an einer Leberwurststulle versucht, was auch sehr gut geklappt hat. So gut sogar, dass das Bärchen erkannt hat: „Aha…was Mama und Papa da in ihren Mund stecken, dass ist ja was Feines. Viel besser als mein Breipamps!“ In der Folge kräht er nun lauthals, wenn wir etwas essen wollen. So auch heute – und wenn man sich ohnehin zum Essen zwingen muss, dann will man sich dabei auch nicht die ganze Zeit anschreien lassen.

Also gab ich nach – blöder Fehler, ich weiß – aber ich dachte, was schadet es schon, wenn er jetzt halt ein Stück Wiener bekommt? Also gab ich es ihm … nun ja, eigentlich wollte ich ihn nur mal daran lutschen lassen. Flupp machte es und das Stück verschwand komplett in Babys Mund. Und der kleine Mann schaute mich ganz verdutzt an, wollte offenbar wissen, was er jetzt mit diesem Klumpen anfangen sollte. Und bevor ich noch denken konnte „mach mal“ begann er an dem Stückchen rumzuzutscheln. Das Ergebnis dieser Prozedur war ein Stück Wurstpelle, das mir nach getaner Arbeit in die Hand gespuckt wurde.

Ich bin ehrlich: Dieses Erlebnis hat mir meinen Tag gerettet, denn ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht.

19.5.2014 frhoppe