16.07.2013 Tapferer kleiner Mann!

Und auch der zweite Tag startete aufregend! Wieder lauter Menschen beim Frühstück und diesmal zu allem Überfluss auch noch Banane nicht gequetscht, sondern in Stückchen. Kein Wunder, dass der kleine Mann begeistert mit beiden Ärmchen ruderte, quietschte und in seinem Sitz auf und ab hüpfte.

Die Probe hat Baby dann wieder gechillt mit Papa verkuschelt und verschlafen, nur um dann nach dem Mittag gleich noch einmal eineinhalb Stunden gepflegt zu ratzen. Muss wohl an der vielen frischen Seeluft liegen. Aber so ausgeschlafen machte es dem kleinen Mann dann gleich doppelt so viel Spaß mit der Mama im Schatten auf der Wiese zu spielen, während Papa einen ausgiebigen Spaziergang am Strand entlang machte.

Der Abend hielt dann aber eine Geduldsprobe für Baby bereit, denn wo wir sonst schon sehr darauf achten, dass der kleine Mann zwischen 7 und 8 spätestens im Bett ist, gilt im Urlaub das Motto „Laissez-faire“. Natürlich immer im Rahmen, aber ich kann völlig verstehen, dass der Papa auch zu Mamas Konzerten kommen möchte, wenn er schon den ganzen Tag auf Baby aufpasst! Und da es sonst keinen Babysitter gibt – alle Omas sind ja in der fernen Hauptstadt geblieben 😉 – hieß das für den kleinen Mann, dass auch der den Konzerten lauschen durfte. Ich sage bewusst DURFTE, denn entgegen all meiner Befürchtungen – ich war mir nicht so sicher, wie der Papa, dass Baby das einfach so wegsteckt – hat der kleine Mann sowohl das gestrige, als auch das heutige Konzert richtig genossen. Ganz ruhig hörte er zu und gab ganz passend immer in den Pausen mal Laut.

Trotzdem hatte ich ein etwas schlechtes Gewissen, denn aufgrund der etwas weiter entfernten Örtlichkeit des heutigen Konzertes – immerhin eineinhalb Stunden Fahrt – waren wir dann erst gegen Mitternacht zu Hause. Der kleine Mann war zwar im Auto schon eingeschlafen, wurde aber wieder wach beim Transport und fand das verständlicherweise uncool. Er ließ sich aber schnell beruhigen durch die Gabe des eigens für die Reise angeschafften Hafer-Apfel-Abendbreis, den er völlig schlaftrunken Löffel für Löffel in sich hinein schieben ließ. Und nachdem wir ihm seine Lieder gesungen hatten und ihm die Spieluhr noch einmal angemacht hatten, schlief er dann selige sechs Stunden durch.

© frhoppe 16.07.2013

 

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