25.05.2013 Der plappert, was das Zeug hält!

Und wieder gibt es eine Geschichte zur Nacht, denn heute war die Mama den ganzen Tag unterwegs – die alte Rumtreiberin – dementsprechend, kann sie natürlich auch nicht viel erzählen zum Thema: „Was hat mein Kind heute gemacht!“ Es reicht aber auch was er letzte Nacht gemacht hat! Dieses Mal hat er sich nämlich zwar nicht vollgepinkelt und auch alle anderen unschönen Dinge da gelassen, wo sie hingehören, dafür hat er uns auf andere Weise zum Lachen gebracht.

Nachdem ich den kleinen Mann gestillt und der Papa den Windelwechsel zur Nacht vorgenommen hatte, bekam Baby noch die andere Brust, zum Einschlafen. Das machen wir nach dem ersten Wachwerden immer so, dann schläft er nämlich länger. Jedenfalls dauerte es nicht lange und der kleine Mann war wieder in tiefem Schlummer versunken, so dass ich das Zimmer noch einmal verlassen konnte. Kaum war ich jedoch draußen, ging das Geplapper los: Bababab, Dada – tiefer Seufzer – in höherer Tonlage dann weiter mit Babaaga, dadadada – wobei er immer tiefer wurde – dann folgte wieder ein Seufzer von Herzen und so ging das ganz bestimmt 10 Minuten lang. Eine richtige Geschichte hat Baby da erzählt, wenngleich der Zuhörer, dem Seufzen nach zu urteilen wohl etwas begriffsstutzig war. Warum sonst hätte der kleine Mann ihm alles zweimal erzählen müssen.

Wir waren hin und weg, von dem fröhlichen Gequassel, dass schon richtig nach Inhalt klang, den wir nur nicht verstehen können. Und als wir uns dann leise anschlichen und um die Ecke spähten, welches Gesicht unser Sohn wohl beim Erzählen macht, schaute er uns so ertappt mit großen Augen an, dass wir beide einfach lachen mussten. Dies wiederum entlockte dem kleinen Sonnenschein in so strahlendes Lächeln, dass wir völlig vergaßen, dass er ja eigentlich schlafen sollte und nicht quatschen.

© frhoppe 25.05.2013

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5 Gedanken zu „25.05.2013 Der plappert, was das Zeug hält!

  1. Auf der giraffenaffen-cd ist ein Strack, da brabbelt auch ein Kind. Der Keks dreht sich immer schlagartig zum Cd-Spieler und beginnt zu quieken und mit den Hammelbeinchen zu strampeln. Bestimmt versteht sie das.

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