10.04.2013 Kein Verlass auf das Gör! oder Warum ich mir morgen lieber einen Wecker stelle!

Schön! Ganz prima!! Da verlässt man sich einmal auf das Kind, und was ist??? Es schläft bis dreiviertel zehn!!! Heute haben wir wieder einmal eine Lektion in Sachen „Du glaubst du weißt alles, aber du hast keine Ahnung!“ erhalten. Nur weil mit Kind alles immer so war, heißt das nicht, dass es morgen auch noch so ist! Aber von Anfang an:

Gestern war ich ja wegen meiner fiesen, hartnäckigen Gehörgangsentzündung bei meiner Ohrenärztin, die mir nebst Medikamentenverordnung auch noch ein Stück Mull mit Cortisonsalbe ins Ohr legte und sagte: „Kommen’se morjen zum Streifenwechsel!“

Plante ich zu tun, fragte darum auch die Sprechstundenhilfe aka Schwester aka Empfangsdrachen wann ich da denn kommen solle.

„Na gleich morgen früh natürlich! Das macht Frau Doktor immer gleich am Anfang!“ Achso, ja Entschuldigung, DAS hätte ich wissen müssen, aber kein Problem, das Kind ist ja eh ab sieben wach, da kann ich um acht beim Arzt sein, wenn die aufmachen. Soweit so gut!

Heute morgen wachte ich vom Alarmton meines Handys auf. Sofort schwante mir, dass da was nicht stimmen konnte, denn den hatte ich auf dreiviertel zehn eingestellt, wegen der Erinnerung an das Antibiotikum. Und ich hatte Recht, die Uhrzeit des Alarmtons stimmte mit der tatsächlichen Zeit überein. 9.45 Uhr! Und das Kind schlief! Und zwar tief und fest! Wow!!!! Das macht er sonst nie!!! Nun hatte ich nur das Problem, dass es quasi unmöglich war, es zu 8 Uhr zum Arzt zu schaffen. Also rief ich die Sprechstundenhilfe aka Schwester aka Empfangsdrachen an, um zu erfragen, wie lange ich denn jetzt so in etwa warten müsse, ich müsse das wissen wegen der Betreuung des Kindes. Ihre Antwort darauf war, ich hätte um 8 da sein müssen, jetzt müsse ich mit Wartezeit rechnen. Danke, DAS war mir auch klar! Beendet wurde das Gespräch mit „Na, dann kommen Sie halt jetzt!“ Freundlich, ich muss schon sagen – aber hey, was soll ich machen, die Ärztin ist toll!

Ich wartete dann tatsächlich 1,5 h und ich bin mir sicher, dass es reine Schikane war, denn der Streifenwechsel dauerte nicht einmal zwei Minuten. Alles in allem kann ich aber nicht wirklich sauer sein – schon gleich gar nicht auf den kleinen Mann! Dafür freue ich mich nämlich viel zu sehr, darüber, dass wir heute Nacht 10 Stunden seeligen Schlummers genießen durften. Denn zusätzlich zur Dauer des Schlafes, wurde dieser auch nur zwei Mal durch ein nächtliches Hüngerchen des Fressmonsters unterbrochen. Und in Wirklichkeit liebe ich dieses kleine Wunder dafür, dass er es immer noch schafft, unsere Pläne durcheinander zu schmeißen. Ich hoffe, das bleibt noch ganz lange!

© frhoppe 10.04.2013

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2 Gedanken zu „10.04.2013 Kein Verlass auf das Gör! oder Warum ich mir morgen lieber einen Wecker stelle!

  1. Haha! So ähnlich wars bei mir heut Nacht auch. Er hat tatsächlich 7,5 Std durch geschlafen und kam erst um halb 4 zum essen fassen. Ich war so happy und heut morgen richtig ausgeschlafen 😉
    Gute Besserung dir!!

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