25.02.2013 Flohmärkte, Tragetücher und die Auswirkungen der Kombination beider Dinge!

Gestern Nachmittag waren wir bei einer wirklich tollen Einrichtung – einem Verschenke-Flohmarkt nämlich. Da kann man die Sachen, die man selber nicht mehr braucht oder will, die aber noch in Ordnung sind an ein liebevolles neues Zuhause verschenken. Ziel der ganzen Sache ist es, mit weniger Sachen wieder nach Hause zu gehen, als man gekommen ist. Hat bei uns funktioniert, aber auch nur weil der Rest unserer Sachen an den LeiLa – den Leihladen – geht. Mama hat nämlich jede Menge toller Sachen für Baby gefunden. Dinosaurier und einen Gecko, Kinderbücher, Flugzeugwandaufkleber und ein Memory-Spiel, eine kleine Spielbratpfanne und noch so einiges mehr. Und ganz nebenbei ist noch ein Rezept für erstaunlicherweise sehr gut schmeckende vegane Waffeln herausgesprungen – für uns vor allem interessant, weil der Papa ja keine Milch verträgt. Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Tag.

Doch ach, im Leben ist nichts umsonst, auch nicht die Beute eines Verschenke-Flohmarkts. Die etwas beengten Örtlichkeiten desselben machten es unumgänglich, den kleinen Mann im Tragetuch zu von A nach B zu bewegen. Nun bewirkt dieses bei Baby fast zwangsläufig sofortiges Einschlafen, welches dann auch nur durch Babys Entnahme aus dem Tragetuch unterbrochen werden kann. Da dies nicht möglich war, ohne meinen Rücken unwiederbringlich zu ruinieren, verbrachte der kleine Mann seinen Nachmittag also mehr oder weniger schlafend an meiner Brust. Zusammen mit der Zeit, die er zwecks Hin- und Rücktransportes der Familie in seiner Autoschale saß, und dem unserem Ausflug vorangegangenen Mittagsschlaf, kamen wir auf etwa vier Stunden Schlaf – so circa von zwei Uhr nachmittags bis sechs Uhr abends. Was Ihnen sicherlich sofort klar ist, dämmerte uns erst gegen zehn Uhr abends, als der kleine Mann zu einer für ihn gänzlich untypischen Zeit wieder Hunger hatte.

Wer den ganzen Tag schläft, ist nachts wach!

Tja und so verbrachten wir die Nacht damit unser Kind zum schlafen zu bringen. Jede Stunde wollte er trinken, und lag danach wieder ein halbe Stunde wach im Bett. Kaum eingeschlafen, weckte er mich erneut mit dem Wunsch nach einem kleinen Drink, frei nach dem Motto: wenn man eh nicht schlafen kann, könnte man ja auch was trinken. Gegen fünf Uhr nachts gab ich dann auf und der Papa übernahm und schaffte es unglaubliche DREI Stunden, den kleinen Frohsichregen unter schamlosen Einsatz des Nuckels ruhig zu halten. Trotzdem erwachte ich gegen acht wie gerädert und mit der verzweifelten Hoffnung, dass es heute nacht besser wird.

© frhoppe 25.02.2013

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2 Gedanken zu „25.02.2013 Flohmärkte, Tragetücher und die Auswirkungen der Kombination beider Dinge!

  1. Wo befindet sich denn dieser unglaubliche Verschenke-Flohmarkt? Ich selbst habe auch noch einiges loszuwerden – und sollte es kurz vor Ostern und Geburtstag meiner zwei Kinder noch möglich sein, was schönes mitzunehmen, wäre das natürlich auch sehr zu begrüßen. Also immer her mit den Tipps!

    • Ich hab mal den Flohmarkt und den Leihladen mit Links unterlegt. Der Flohmarkt selber ist am S-Bahnhof in den Räumen von „Kunststoffe“ – das ist dieser Laden, wo du jegliches Material von Holz bis Glas abgeben aber auch für wenig Geld kaufen kannst. Der nächste Flohmarkt ist aber leider erst am 28.April, also nach Ostern, aber du kannst ja mal im Leihladen schauen, die haben auch eine Verschenke-Ecke.

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