16.02.2013 Was, wenn…?

Puh, das war heute ganz schön viel Information auf einmal. Und dann auch noch so wichtige Informationen. Wir haben nämlich an einem Erste-Hilfe-Kurs für Kinder teilgenommen und wenn ich das noch mal so Revue passieren lasse, dann war das auch gut so. Es ist zwar bei vielen Sachen unwahrscheinlich, dass sie passieren, aber da ist eben auch dieses große „Was, wenn…?“

Was ist, wenn dem eigenen Kind wirklich einmal was passiert. Schon allein dafür war der Kurs gut, denn die Leiterin hat – ohne Panik zu machen – die Eltern darauf sensibilisiert, was Erste Hilfe alles umfassen kann und welche Gefahren dem Kind im eigenen Haushalt drohen können. Besonders hilfreich fand ich den Hinweis, sich doch einmal auf die Knie zu begeben und die Welt aus Kinderaugen zu betrachten. Da erkennt man dann eben, dass das Kabel vom Wasserkocher unheimliche Faszination ausübt, vor allem, wenn man nicht sieht, was sich am anderen Ende befindet. Wenn dann noch heißes Wasser im Wasserkocher ist, dann ist die Verbrennung schnell passiert. Wir wurden sehr gut darüber informiert, was bei Verbrennungen, Vergiftungen, Wunden, Stürzen, Insektenstichen, Fieberkrämpfen und vielem mehr zu tun ist, ohne, dass wir künstlich in Panik versetzt worden wären und nebenbei gab es noch viele nützliche Tipps. Ein Tipp hat mir besonders gut gefallen und darum möchte ich den mit euch teilen: Einfach eine Plastikspritze – gibt’s in der Apotheke – nehmen und die Spitze absägen. Dann die Kanten glatt feilen und fertig ist die Vakuumpumpe! Und was macht man damit? Gift aus Insektenstichen entfernen. Hilft nicht nur bei allen Stichen, sondern sieht auch lustig aus, wenn durch das Vakuum die Haut angehoben wird und der Giftstropfen austritt. Damit hat man dann nicht nur die Kinder abgelenkt, sondern vermeidet auch Schwellungen und Juckreiz zum größten Teil. Und ich habe gelernt das Schneebeeren – die meisten kennen sie als Knallerbsen – und Vogelbeeren nicht so giftig sind, wie man gemeinhin denkt, wohl aber die Nadeln von Eiben – die dann aber dafür schon bei einer einzigen Nadel potenziell tödlich!!!

Alles in allem fand ich diesen Kurs wirklich super und ich kann eigentlich nur empfehlen, solch einen Kurs zu besuchen. Man wird sich sicherlich nicht alles merken, aber man hat einiges zumindest schon einmal gehört und hat weniger Angst. Und wie die Leiterin sagte: Wichtig ist nicht, alles perfekt zu machen, sondern, dass man überhaupt handelt.

© frhoppe 16.02.13

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Ein Gedanke zu „16.02.2013 Was, wenn…?

  1. Ich kann mir gut vorstellen, dass solch ein Kurs einem eine große Portion Sicherheit gibt. Das mit der Vakuumspritze ist eine tolle Idee, die ich sicherlich im kommenden Sommer ausprobieren werde. Vielleicht hilft sie dabei, dass ich keine solchen Monstermückenstiche wie im letzten Jahr mehr bekomme.

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